From 295e36ccccec3e05710c02eaa755b60525cbe12d Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: alzer <> Date: Sun, 9 Aug 2026 20:49:07 +0200 Subject: [PATCH] =?UTF-8?q?starter-set.journals.json:=20=C3=9Cbersreik-Ort?= =?UTF-8?q?sband=20=E2=80=94=20Fortschritt=20(35/82=20Seiten):=20Ruggers?= =?UTF-8?q?=20Pension,=20Schweinegrube,=20Bootsbauer-/Schiffsausr=C3=BCste?= =?UTF-8?q?rgilde,=20Zollhaus,=20H=C3=B6chster=20Tempel=20Sigmars?= MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit --- compendium/wfrp4e-starter-set.journals.json | 20 ++++++++++++++++++++ 1 file changed, 20 insertions(+) diff --git a/compendium/wfrp4e-starter-set.journals.json b/compendium/wfrp4e-starter-set.journals.json index 1cfe5ff..80fbce0 100644 --- a/compendium/wfrp4e-starter-set.journals.json +++ b/compendium/wfrp4e-starter-set.journals.json @@ -260,6 +260,26 @@ "Grail Chapel": { "name": "Gral-Kapelle", "text": "

Das Äußere der bretonnischen Gral-Kapelle ist unscheinbar, ein bescheidenes Lagerhaus, typisch für jene im Viertel. Nur die unauffälligen hölzernen Verzierungen mit Lilienmuster entlang der Dachtraufe deuten darauf hin, dass etwas Besonderes ist. Im Inneren der Mauern jedoch ist das Gebäude prachtvoll. Seine Wände und Säulen sind kunstvoll geschnitzt und wunderschön bemalt, durchzogen von Fresken, die Legenden der Herrin des Sees und tapferer Ritter der bretonnischen Sagenwelt darstellen.

Das Gebäude diente vor Jahrzehnten, während des Fünften Parravon-Krieges, als Internierungslager. Die bretonnischen Gefangenen schmückten die Kapelle aus. Als versöhnliche Geste (und als dauerhaftes Zeugnis der Schönheit und Vielseitigkeit hölzerner Bauwerke) wird die Kapelle seitdem von der @UUID[JournalEntry.TSyoR9nSk7cehypG.JournalEntryPage.f4qEdyACbY0OlYJU]{Tischlergilde} instand gehalten. @UUID[Compendium.wfrp4e-ua2.actors.PMwpeOsIYSYICoKu]{Hugo} ist der einzige ständige Bewohner, ein uralter Bretonne mit weißem Bart und gütigen Augen, von dem die Kinder der Umgebung überzeugt sind, er sei einst ein Ritter gewesen. Auswanderer und zu Besuch weilende Bretonnen kommen oft, um der Herrin ihre Ehrerbietung zu erweisen.

" + }, + "Rugger's Boarding House": { + "name": "Ruggers Pension", + "text": "

@UUID[Compendium.wfrp4e-ua1.scenes.4L8T2DLNp5V8VkpU]{Ruggers Pension}

Ruggers ist Übersreiks billigstes Gasthaus, und das aus gutem Grund: Die Betten sind verwanzt, das Gemeinschaftszimmer schimmelig und feucht. Im unteren Geschoss befinden sich eine schmutzige Küche, ein knarrender Speisesaal und das Gemeinschaftszimmer. Im Obergeschoss quetschen sich vier private Zimmer (jedes mit zwei Doppelstockbetten) und das Zimmer der Besitzerin auf engstem Raum.

Anna Rugger, an den Docks als Omi bekannt, ist die alternde Besitzerin der Pension. Sie ist mit Karsten, dem Meister der @UUID[.AIMlOScGrg8pmSdl]{Gilde der Flussschiffer}, verheiratet. Deshalb findet sich jeder, der Rugger Ärger macht, bald mit einer Bande hakenschwingender Männer im Nacken wieder, allesamt darauf erpicht, ihrer Omi auf jede erdenkliche Weise beizustehen.

" + }, + "The Hog Pit": { + "name": "Die Schweinegrube", + "text": "

Die Schweinegrube im Elendsviertel Schwarzehalle ist eine weitläufige Ansammlung offener Schweinepferche. Die Schweine ernähren sich von den Abfällen und dem Unrat der Stadt, die von findigen Kloakenräumern an die Schweinehirten verkauft werden. Bürger, die die Schweinegrube durchqueren wollen, nutzen eine Reihe erhöhter Holzstege. Diese Bretter sind tückisch, und mehr als ein Bürger ist schon ausgerutscht und in den Schlamm, den Unrat und zu den Schweinen darunter gefallen.

Gart Fünke, ein alter Schweine- und Kloakenbauer, ist der einflussreichste Mann der Schweinegrube. Theoretisch darf jeder Bürger Übersreiks in der Grube Schweine halten, doch in der Praxis benötigt er dafür Fünkes Zustimmung. Diese gewährt er nur unter der Bedingung, dass jegliches „Futter“ für die Schweine direkt bei ihm gekauft wird. Fünke sorgt dafür, dass sein Geschäft unangefochten bleibt, indem er die örtliche Wache stets mit ausreichend Schweinefleisch versorgt.

" + }, + "The Guild of Boatbuilders and Chandlers": { + "name": "Bootsbauer- und Schiffsausrüstergilde", + "text": "

Dieses unauffällige Holzgebäude, nicht weit von Übersreiks zwei Trockendocks am Südufer des Flusses, beherbergt die Büros der vereinten Bootsbauer- und Schiffsausrüstergilde. Vor dreißig Jahren schlossen sich die beiden Gilden, beide wichtig für die Stadt, aber jeweils nur mit einer Handvoll Mitgliedern, zusammen, um ihrer Stimme mehr Gewicht zu verleihen. Heute ist die Gilde immer noch klein, aber wegen ihres erheblichen Einflusses auf die örtliche Wirtschaft unbestreitbar mächtig.

Kurt Prochnow ist der derzeitige Gildemeister. Ein schlanker, muskulöser Mann Anfang dreißig, ist Prochnow überraschend jung für ein solches Amt. Als junger Mann bereiste er das Imperium, um sein Handwerk zu erlernen, absolvierte eine Lehre in Bechafen in Ostermark und sicherte sich die Mitgliedschaft in Schiffbauer- und Bootsbauergilden in sieben verschiedenen Städten. Er ist zielstrebig und klug, mit einem unstillbaren Appetit auf neue Bauansätze. Derzeit experimentiert er in seiner Arbeit mit Metall und Stein, inspiriert von zwergischer Ingenieurskunst.

Beim jüngsten @UUID[.zeGI8affMTVI0ot3#ubersreik-festivals]{Magnustag}-Fest brachten Prochnow sein exotisches, fremdländisches Auftreten und sein florierendes Geschäft den ungewollten Titel „Begehrtester Junggeselle Übersreiks“ ein. Seither hat er kaum Ruhe, da seine Büros wöchentlich Besuch von jenen erhalten, die daran interessiert sind, in seinen Reichtum einzuheiraten. Seine Angestellten können sich darüber kaum vor Belustigung halten.

" + }, + "Customs House": { + "name": "Zollhaus", + "text": "

Alle in Übersreik erhobenen Steuern laufen durch das Zollhaus, ein großes, stabiles Gebäude mit einem beherrschenden Blick über die Kais und den Flussverkehr. Alle in der Stadt entladenden Boote zahlen eine Steuer von einer Silbermünze zuzüglich einer weiteren Gebühr je nach Fracht. Schiffe müssen unter Umständen zusätzlich Liegegebühren an die Besitzer des jeweiligen Kais sowie Gebühren an die @UUID[.pIrh6ASaL0C4Ufxq]{Hafenarbeitergilde} für das Be- und Entladen entrichten. Warenwagen zahlen ihre Steuern an den Stadttoren. Ernst Geldfinger leitet den Betrieb. Geldfinger ist ein schlägertypischer Mann in seinen Vierzigern, der seine Schreiber straff im Griff hat. An einem gewöhnlichen Tag ist an jedem der drei Stadttore ein Schreiber postiert, je einer am Nord- und Südufer, um von den Flusskähnen zu kassieren, und der letzte arbeitet im Zollhaus selbst. Er hat den Ruf, äußerst gewissenhaft und von tadelloser Ehrlichkeit zu sein.

Eine steuerliche Zwickmühle

Bevor die Jungfreuds ihrer Macht enthoben wurden, wurden die vom Herzogtum Übersreik dem Fürsten von Altdorf geschuldeten Steuern im Zollhaus gesammelt und zu @UUID[JournalEntry.TSyoR9nSk7cehypG.JournalEntryPage.Nhd3vUOVqhDhtRty]{Burg Schwarzfels} überführt. Von dort wurden sie von Vertretern des Erzherzogs von Oberteufel eingesammelt und nach Walfenschloss im Herzogtum Wallenstein gebracht, bevor sie nach Altdorf weiterreisten. Doch das Recht, diese Steuern einzuziehen und nach Oberteufel zu überführen, liegt einzig beim Herzog von Übersreik. Nur gibt es keinen Herzog. Wer also erhebt die Steuern und leitet sie an den Fürsten des Reiklandes weiter?

Niemand weiß es. Die Vasallen des Herzogs von Übersreik erheben die Steuern wie gewohnt, doch manche weigern sich bereits, Gelder an das Zollhaus weiterzuleiten, mit der Begründung, es gebe keinen vereidigten Lehnsherrn, der sie entgegennehmen könnte. Zudem wird der Erzherzog von Oberteufel von der Krone des Reiklandes gedrängt, Übersreiks Steuern einzuziehen, doch es gibt keinen direkten Vasallen, der sie an ihn weiterleiten könnte. Dies bringt @UUID[Actor.gfSfXHgfqW5QiUxu]{General von Dabernick} und @UUID[Actor.hcAF95tFaOdoZoeF]{Herrin Nacht}, die beiden derzeit über Übersreik herrschenden Figuren, in eine äußerst schwierige Lage. Dabernick befürwortet die Durchsetzung der Steuereintreibung mit seinen Soldaten, ob rechtmäßig oder nicht; Nacht hingegen zieht es vor, rasch einen rechtmäßigen und stabilen Ersatz für den Herzog zu organisieren.

" + }, + "The High Temple of Sigmar": { + "name": "Der Höchste Tempel Sigmars", + "text": "

Der Höchste Tempel Sigmars, des Schutzgottes des Imperiums, war das erste Gebäude, das auf Befehl Magnus' des Frommen wiederaufgebaut wurde, nachdem das alte Gebäude während des Großen Krieges gegen das Chaos von Grünhäuten dem Erdboden gleichgemacht worden war. Er ist der größte Tempel der Stadt und stellt jene in anderen Vierteln in den Schatten. Die Fassade ist mit Säulen gesäumt, und der Tempel selbst kann Hunderte Gläubige fassen.

An besonders geschäftigen Festtagen drängen sich ärmere Gläubige vor den Türen und bemühen sich, den Gottesdienst zu hören. In letzter Zeit haben Einheimische festgestellt, dass der Tempel deutlich belebter ist, da er von Offizieren und Soldaten aus @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.V6tkgQ9A2skppjyl]{Altdorf} erfüllt ist.

Vater @UUID[Actor.3iFI20RxtZFfygse]{Gunther Emming} ist der Hohepriester. Ein streng aussehender Mann in seinen Fünfzigern mit schütter werdendem silbernem Haar, ist Emming berühmt für die Strenge seiner Predigten und die Nüchternheit seines Auftretens. Obwohl nicht unfreundlich, durchzieht er selbst sein Lob und seine tröstenden Worte mit düsteren Warnungen vor den Folgen des Lasters.

" } } }