diff --git a/compendium/wfrp4e-core.journals.json b/compendium/wfrp4e-core.journals.json index 3a45601..aa9f330 100644 --- a/compendium/wfrp4e-core.journals.json +++ b/compendium/wfrp4e-core.journals.json @@ -1060,6 +1060,30 @@ "Zahnstadt": { "name": "Zahnstadt", "text": "

Das isolierte Dorf Zahnstadt wird von den Einheimischen als das „letzte Dorf des Vorberglandes\" bezeichnet, denn dahinter werden die sanften Hügel unfruchtbar und kalt, ehe sie das von Grünhäuten befallene @UUID[.w0YfGxsBuLoODCgc]{Graue Gebirge} erreichen. Im Schatten dieser Gipfel schlängelt sich Zahnstadt am Südufer der Mos entlang, tief in einem dunklen Tal mit düsteren Klippen, die nach allen Seiten aufsteigen. Im Sommer scheint die Sonne nur zur Mittagszeit für ein oder zwei Stunden im Dorf, denn am Morgen versteckt sie sich hinter den umliegenden Klippen, und wenn der Tag länger wird, kriecht sie hinter die Berge.

Im Winter gibt es überhaupt kein direktes Sonnenlicht, wodurch das Dorf in einem düsteren Zyklus aus Dämmerung und Dunkelheit versunken bleibt. Trotzdem sind die Einwohner von Zahnstadt für ihr fröhliches Gemüt und ihre aufdringliche Heiterkeit bekannt, ein Merkmal, das Außenseiter häufig als zwanghaft und irgendwann sogar als abstoßend empfinden. Jedes Haus in Zahnstadt ist hell und mit einem bunten Gemisch aus verschiedenen, oft konträren Farben bemalt. Das heimelige Gasthaus des Ortes, die Ferne Sonne, ist für sein ständig brennendes Herdfeuer bekannt, ebenso für die unbarmherzig fröhlichen Lieder, die bis tief in die Nacht erschallen.

  • Die Sünden der Vergangenheit: Zahnstadt steht schon lange im Griff von etwas weit Schlimmerem als fehlendem, belebendem Sonnenlicht: Vampiren. Gegen Ende des Dritten Vampirkrieges desertierte Janos von Carstein aus den dezimierten Armeen des Vampirfürsten Mannfred von Carstein. Nach Wochen, in denen er der rachsüchtigen Verfolgung durch die Handlanger seines Herrn entkam, stieß er zufällig auf das dunkle Zahnstadt und erkannte, dass es der perfekte Ort war, um unterzutauchen. Fast dreihundert Jahre später versteckt er sich noch immer dort, und die Zeit hat ihn kühn gemacht. Er schläft nun unter der Fernen Sonne in einem protzigen, samtausgeschlagenen Sarg und erhebt sich jeden Abend, um im Gasthaus „Hof zu halten\", wobei er bezauberte Einheimische zwingt, fröhliche Lieder über seine Heimat Sylvania zu singen. Gerüchte darüber haben nicht nur die Ohren von Hexenjägern erreicht, sondern auch die Handlanger des kürzlich wiederauferstandenen Mannfred von Carstein, der befohlen hat, seinen verräterischen Sohn vor ihn zu bringen. Es wäre wahrlich unglücklich, sollten ahnungslose, arme Seelen ausgerechnet in der Nacht in der Fernen Sonne einkehren, in der die Hexenjäger eintreffen, um zu ermitteln, und in derselben Nacht, in der Mannfreds Agenten sich entscheiden, Janos herauszuholen, ehe die Hexenjäger seine wahre Natur aufdecken ...

  • Die Wölfe des Ulric: Eine zerlumpte Bande Ulricianer hat in der Höhlung der mächtigsten Klippe nahe Zahnstadt einen Tempel für den Herrn des Winters errichtet. Die Bande predigt, das Dorf sei @UUID[JournalEntry.NcH9OhleJFfaUdon.JournalEntryPage.jza73azXzLy0oVCy]{Ulric} heilig, denn nirgendwo im Reikland sei es im Winter so zugefroren, und doch überleben die Bewohner. Die Einheimischen Zahnstadts heißen diese Neuankömmlinge zunächst gern willkommen. Doch als sie beginnen, Wölfe in ihrem Tempel zu züchten, und das Heulen einsetzt, sind die Dorfbewohner eifrig darauf bedacht, jemanden zu finden, der die Ulricianer zum Verlassen bewegt. Diese Notwendigkeit wird besonders dringend, als klar wird, dass die aufsässigen Kultisten irgendwie immun gegen den Charme der geheimnisvollen Wohltäterin des Dorfes sind ...

" + }, + "The Ancient and Terrible Ruins": { + "name": "Die alten Stätten und schrecklichen Ruinen", + "text": "

Die lange und blutige Geschichte des Reiklands reicht weit bis vor die Zeit von Magnus dem Frommen und dem Großen Krieg gegen das Chaos zurück. Überall im Reich finden sich die Überreste alter Grausamkeiten, und der kluge und vorsichtige Reisende sucht zuerst nach alten, stehenden Steinen, ehe er sein Nachtlager errichtet. Einige dieser Stätten sind der Ursprung grausamer Legenden von gewisser Berühmtheit, derer in makabren Schauspielen gedacht wird, doch die meisten Städte und Dörfer verfügen über genug eigene Ruinen mit den sie begleitenden Geschichten, um sich für den Schrecken und das Blutvergießen an anderen Orten zu interessieren.

@UUID[.lwXLMY5r8KZFWjMF]{Der Dunkelsteinring}

@UUID[.uFGkN1WJQAhWlGOs]{Schloss Drachenfels}

@UUID[.xDqk8yTBNt6SSeXc]{Helspitze}

@UUID[.TmY2yQ60OWSLkd4X]{Die Lorelei}

@UUID[.oBBF31DFehKQcQca]{Die Singenden Steine}

" + }, + "The Darkstone Ring": { + "name": "Der Dunkelsteinring", + "text": "

Die Klugen meiden den Dunkelsteinring. Der Pfad, der zu diesem Ort schrecklicher und uralter Macht führt, liegt nördlich von Blutroch in der Nähe der Straße von Altdorf nach Bögenhafen. Wenn die Nacht hereinbricht, dann leuchten die sechs suggestiv behauenen Steine grünlich, werden dabei heller, je mehr der böse Mond Morrslieb zunimmt.

In der Mitte des Dunkelsteinrings liegt eine monolithische Platte aus unidentifizierbarem Gestein, die noch immer von dem Blut der zahllosen Unschuldigen befleckt ist, die dort während der Jahrtausende geopfert wurden.

Trotz des schlechten Rufs dieses Ringes scheinen sich Reisende zu seiner boshaften Umgebung hingezogen zu fühlen, angelockt von Legenden über das mystische Potenzial dieses Ortes und verlorene Artefakte von schrecklicher, arkaner Macht. Nicht einmal die wiederkehrenden Sichtungen von Tiermenschen und Kultisten – vor allem um den Geheimnistag herum – vermögen es, diese mutigen oder einfach nur törichten Seelen abzuschrecken.



" + }, + "Castle Drachenfels": { + "name": "Schloss Drachenfels", + "text": "

Schloss Drachenfels ragt mit seinen sieben Türmen wie die Klaue einer missgebildeten Kreatur empor, die sich in einer Geste der Bosheit und der Abscheu in den Himmel krallen will. Jeder dieser verdrehten Türme ist mit Fenstern übersäht, welche wie zahllose Augen auf die Reisenden lauern, die das Pech hatten – oder unklug genug waren – diesen Ort zu erreichen, der die alte Festung des großen Zauberers Constant Drachenfels ist.

Drachenfels – ein mythischer und überaus mächtiger Zauberer, Nekromant und Dämonologe – hat die Menschheit seit der Zeit vor dem Imperium gequält. Er war bereits uralt, als er gegen Sigmar Heldenhammer seine erste große Niederlage erlitt. Seither kehrte er wieder zu seinem alten Besitz im @UUID[.w0YfGxsBuLoODCgc]{Grauen Gebirge} zurück wie eine schwärende Wunde, die nicht heilen will. Es gibt zahllose Gerüchte über die scheinbar leeren Ruinen, die zum großen Teil in Trümmern liegen. Nicht wenige behaupten, dass diese längst nicht so verlassen seien, wie es scheint ...

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Die Helspitze erhebt sich dräuend unter den Gipfeln, die auf den Axtschartenpass herabblicken. Sie ist eine grausame Festung, die direkt aus dem lebenden Felsen des @UUID[.w0YfGxsBuLoODCgc]{Grauen Gebirges} geschlagen und mit den Knochen zahlloser Gefallener gefüllt wurde. Sie wirkt wie seit langer Zeit verlassen und so still wie ein Grab, doch in den seltenen Nächten mit okkulter Bedeutung kann man geisterhafte Lichter entlang ihrer Zinnen glitzern sehen, die unheimliche Schatten auf den Pass werfen, selbst in den schwärzesten Nächten. In solchen Nächten entpuppt sich die Helspitze als Zitadelle der rastlosen Toten; Skelettritter brechen aus ihr hervor, galoppieren den Berghang hinab und terrorisieren sowohl Reikländer als auch Bretonen. Über das Schloss ist wenig bekannt, und kein Lebender kann behaupten, je einen Blick hinter ihre trostlosen Mauern geworfen zu haben oder zu wissen, wer die Legionen der Untoten befehligt, die dort lauern. Einige sagen, der Ort sei die Feste einer Kabale von Nekromanten, andere flüstern, es läge die Gruft eines Vampirs darunter. Einige murmeln sogar, dass dort ein Todesfürst hausen würde, der im Leben ein mächtiger Zauberer war und sich nun im Streben nach Vergeltung seit Jahrhunderten an sein grausames Unleben klammert. Vermutlich sind es genau diese Ungewissheiten, die zu dem Gerücht führten, die Helspitze sei mit Reichtümern gefüllt, die in der ganzen Alten Welt geplündert wurden. Niemand kennt die Wahrheit, was vor allem daran liegt, dass jene, die diese Schätze bergen wollen, nie mehr zurückkehren oder darüber reden.

" + }, + "The Lorlay": { + "name": "Die Lorelei", + "text": "

Die Lorelei ist eine imposante Felsformation, die einen atemberaubenden Anblick bietet und sich etwa 40 Meilen flussabwärts vom @UUID[.so1ZUXSSYFRvxkhp]{Grissenforst} stolz aus der Mitte des @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik} erhebt. Der Fluss umfließt diese Insel auf beiden Seiten schnell und mit tiefem Bett. Doch obwohl er hier vergleichsweise schmal ist, gelang es bisher nicht, ihn mit einer Brücke zu überbauen.

Es gibt romantische Legenden über eine wunderschöne elfische Maid mit blasser Haut und langen Beinen, die dort bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang im Fluss schwimmt. Aus diesem Grund ist die Lorelei ein beliebter Treffpunkt für wohlhabende Reikländer, die vor der Heirat einen traditionellen Junggesellenabschied nach Art der Taaliten feiern wollen. In der Nähe befindet sich daher eine überraschende Zahl erstklassiger Gasthäuser. Die Geschichten über das singende Wassermädchen sind besonders unter den Flussmatrosen des Reiklandes verbreitet, und wenn ihre Geschichten wahr sein sollten, dann hat schon mindestens die Hälfte der Seeleute in der Marine die Elfenmaid schwimmen sehen.

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Westlich von @UUID[.rSZhBryYlrsjOpMA]{Schädelheim} steht tief in einem bewaldeten Tal ein uralter Dolmen. Seine Steine sind so alt, dass niemand mehr sagen kann, wie alt. Sie sind in einem spiralförmigen Muster um eine zentrale Anordnung riesiger Säulen angeordnet, die mit einer riesigen Platte bedeckt sind und an einen gigantischen Altar erinnern. Vom Boden aus ist es fast unmöglich, das komplizierte Muster der Steine zu erkennen, insbesondere wegen all der Bäume und Büsche, die zwischen den Menhiren gewachsen sind.

Wenn ein westlicher Wind aus dem Ödland das Tal heraufweht, dann erzeugen die Steine einen unheimlichen Ton, der meilenweit widerhallt. Während einige Einheimische behaupten, dass das Hören des Liedes der Steine tiefe Einsichten oder alte Weisheiten vermittle, erklären andere, dass solcher Unsinn Ketzerei sei, da es nichts als Ärger bringe, gottlosen Mächten zu lauschen. Einige von ihnen sind mehr als gewillt, die Seelen der Leichtgläubigen auch mit Gewalt zu retten.

" } } } diff --git a/module.json b/module.json index 193a9bf..8e5b114 100644 --- a/module.json +++ b/module.json @@ -8,7 +8,7 @@ } ], "url": "https://gitea.palmenalzer.de/alzer/wfrp-4e-de", - "version": "8.6.70", + "version": "8.6.71", "esmodules": [ "modules/babele-register.js", "modules/addon-register.js",