diff --git a/compendium/wfrp4e-core.journals.json b/compendium/wfrp4e-core.journals.json index 1846994..04d05ec 100644 --- a/compendium/wfrp4e-core.journals.json +++ b/compendium/wfrp4e-core.journals.json @@ -896,6 +896,34 @@ "The Grissenwald": { "name": "Der Grissenforst", "text": "

An seinem südöstlichen Ende verläuft der @UUID[.UqeZNqbpV8uocCUN]{Reikwald} entlang der Grenze zu Stirland und wird immer lichter, je mehr es flussaufwärts in Richtung des Stadtstaates Nuln geht. Dieser Teil des Waldes wird von den Einheimischen der Grissenforst genannt, und er besteht aus Hainen verdrehter Bäume mit dichtem Unterholz, in denen es nur so vor Tiermenschen, Hexern und Stämmen verwilderter Mutanten wimmeln soll. Daher sind die örtlichen Waidleute und Waldarbeiter stets in Gruppen unterwegs und bleiben nur selten über Nacht draußen. Es kommt immer wieder vor, dass man an dem Wald vorgelagerten Bäumen am Straßenrand flatternde Anschläge sieht, auf denen Belohnungen für vermisste Verwandte und Freunde ausgelobt werden, die im Wald verschwunden sind.

" + }, + "The Rivers, Canals, and Lakes": { + "name": "Die Flüsse, Kanäle und Seen", + "text": "

Die vielen Flüsse, die von den Gletscherseen und Wasserfällen des @UUID[.w0YfGxsBuLoODCgc]{Grauen Gebirges} gespeist hinab in Richtung des Reiks fließen, sind ein wesentlicher Grund für den wirtschaftlichen Erfolg des Reiklandes. Vollbeladene Barken fahren die größten dieser Flüsse entlang und bringen ihre Waren in die Hauptstadt @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.V6tkgQ9A2skppjyl]{Altdorf}, von wo aus diese dann weiter ins Imperium oder flussabwärts nach Marienburg verschifft werden.

Um den stetig weiterwachsenden Handel im Reikland zu fördern und an ihm zu verdienen, haben einige reiche Adelshäuser und Kaufmannsgilden in gewaltige Kanäle investiert, die von den berühmten Technici aus Altdorf geplant und errichtet wurden. Die wachsende Bedeutung dieser beeindruckenden Wasserstraßen ist nicht zu leugnen, denn der Handel mit Waren wächst schneller als je zuvor, doch sie erfordern Wartung und Schutz, was kostspielig ist. Um sicherzustellen, dass sich weder Strandräuber noch Flusspiraten entlang der Kanäle einrichten, werden Straßen- und Flusswächter eingesetzt, doch diese sind gelegentlich nur wenig besser als die Kriminellen, die sie in Schach halten sollen.

@UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Der Reik}

@UUID[.I0krpnI0RnVs5RwK]{Der Bögen}

@UUID[.QzASZVasWssiVkq3]{Der Grünberg-Kanal}

@UUID[.CqIczLRZI265nrAR]{Der Teufel}

@UUID[.RRwo3WYqdXvQ9jJp]{Die Vorbergland-Kanäle}

@UUID[.lBAJJZuJ2vkS9O9H]{Der Weißbruck-Kanal}

" + }, + "The Reik": { + "name": "Der Reik", + "text": "

Der Reik ist verkehrsreicher und in seiner Bedeutung für den Handel wichtiger als alle anderen Flüsse in der Alten Welt zusammen. Tatsächlich ist der Fluss so gewaltig, dass er nahezu die Hälfte allen Süßwassers in der Alten Welt in Richtung Meer trägt. Er ist nicht nur die Lebensader des Reiklandes, sondern über seine vielen Nebenflüsse auch die weiter Teile des übrigen Imperiums. An der Stelle, an der er das Reikland erreicht, ist er bereits so breit, dass er vielerorts mehr ein langgestreckter See als ein Fluss zu sein scheint, was es nahezu unmöglich macht, mit normalen Methoden Brücken über ihn zu errichten. Wenn sich die immensen Wassermassen @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.V6tkgQ9A2skppjyl]{Altdorf} nähern, um sich dort mit dem dunklen Wasser des @UUID[Compendium.wfrp4e-dotr.journals.EBkKmwPreDndWqoc.JournalEntryPage.CW2w86aXWAd6ZpPl]{Talabec} zu vereinen, dann fächern sich beide Flüsse zu einem komplexen Netzwerk aus Kanälen auf, die das @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.UQJA6nMPMkhoeVrj]{Altdorfer Tiefland} bilden. Viele der so entstehenden dünnen Seitenarme sind mit Brücken überbaubar, was Altdorf zu einem geradezu natürlichen Handelszentrum macht, da dies nach vielen hundert Meilen der einzige Ort ist, an dem der Reik zu Fuß überquert werden kann. Schon allein dieser Umstand stellt sicher, dass Altdorf die gesamte Region dominiert, nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich.

Hinter dem @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.UQJA6nMPMkhoeVrj]{Altdorfer Tiefland} vereinen sich die sumpfigen Kanäle erneut, und der Reik beginnt seine lange Reise westwärts bis zum Meer. Ab diesem Punkt ist er so breit, dass sich das gegenüberliegende Ufer nur noch selten im Dunst ausmachen lässt, und er ist dabei so tief, dass ihn auch die größten Hochseeschiffe problemlos befahren können. Das führt dazu, dass die Kriegsschiffe der Imperialen Marine – von denen einige so groß sind, dass ihre Besatzung an Kopfstärke die Bevölkerung einer kleinen Stadt erreicht – nicht nur auf diesen Gewässern patrouillieren, sondern dort auch gebaut werden. Die meisten laufen in Reikshafen vom Stapel, einem Tiefwasserhafen direkt bei @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.V6tkgQ9A2skppjyl]{Altdorf} am Ufer des Reik. Auf diesem letzten Flussabschnitt gibt es zahllose felsige Inseln, auf denen häufig alte Festungen stehen. Viele von ihnen wurden von Flusspiraten übernommen oder einfach aufgegeben und sind nun wenig mehr als eine Handvoll Steine, unter denen sich alte Schmugglerhöhlen verbergen.

" + }, + "The Bögen": { + "name": "Der Bögen", + "text": "

Die Bewohner von @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.OONgV24fbQ8ZEqSr]{Bögenhafen} sagen, dass es ein Geschenk Bögenauers sei, des Schutzgottes ihrer Stadt, dass der Bögen eine so ideale Handelsstraße ist. Der Fluss fließt relativ sanft dahin, ohne dabei jedoch zu langsam zu sein, weshalb man ihn beinahe ebenso schnell hinaufsegeln wie hinabfahren kann. Durch seine große Tiefe ist der Bögen auch von größeren Barken sicher vom @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik} bis nach Bögenhafen gut zu befahren. Seine Quelle liegt hoch zwischen den eisigen Gipfeln des @UUID[.w0YfGxsBuLoODCgc]{Grauen Gebirges}, doch der Fluss Bögen ist dennoch warm, da er sich lang durch das hügelige @UUID[.0Cmr0LZ3boLbNt6p]{Vorbergland} windet. Wegen dieser Wärme sammelt sich immer wieder dichter Nebel entlang seiner Ufer. An den meisten Abenden kriecht dieser Nebel vom Bögen aus ins Land, und seine Finger umfangen die Siedlungen und fließen bis in den sie umgebenden @UUID[.UqeZNqbpV8uocCUN]{Reikwald} hinein. Der Nebel ist oft so dicht, dass er beinahe jede Sicht nimmt, weshalb Diebe, Schmuggler und Schlimmere ihn gern nutzen, um ihre nächtlichen Aktivitäten zu verbergen.

" + }, + "The Grünberg Canal": { + "name": "Der Grünberg-Kanal", + "text": "

Der Grünberg-Kanal ist die jüngste Erweiterung der Wasserstraßen des Reiklandes. Er wurde von Imperator Luitpold III. als Teil einer enormen Mitgift an den damaligen Baron von Grünburg gebaut, im Jahre 2506 i.K. fertiggestellt und seither stark frequentiert. Der Kanal erlaubt es, das tückische Flachwasser der @UUID[.7W84VKt6CYR21J48]{Reiker Marschen} zu umfahren, über denen @UUID[Compendium.wfrp4e-empire-ruins.journals.fgrD3J7lhVYdc7VF.JournalEntryPage.Ip4gsNUFocBJQGmk#castle-reikguard]{Burg Reikwacht} aufragt, und befördert heute viele vom @UUID[.CqIczLRZI265nrAR]{Teufel} herabkommende Schiffe in Richtung @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.V6tkgQ9A2skppjyl]{Altdorf}. @UUID[.383rvYD6UgQXtpfj]{Grünburgs} Mauern schützen das Zollhaus am Südende des Kanals. Jede Barke, die es zu passieren wünscht, muss Zoll auf Basis ihrer Länge bezahlen, um in den Kanal einfahren zu dürfen. Im ersten Licht und in den Abendstunden des Tages kommt es häufig zu langen Wartezeiten, doch in den Stunden dazwischen wird man gemeinhin deutlich schneller abgefertigt. Am Nordende gibt es ein Schleusenwärterhaus nahe den Vororten von Prieze, das zugleich als Kaserne und Stallungen für das Dutzend Straßenwächter dient, das den Treidelpfad des Kanals patrouilliert und auch darüberhinausgehende Hilfe anbietet. Diese Hilfe geht gern mit spontanen Schutzzöllen und der Warnung vor Banditen einher, die sich an Barken vergreifen. Erstaunlicherweise treffen solche Überfälle immer nur jene, die sich weigerten, die Schutzzölle zu entrichten.

" + }, + "The Teufel": { + "name": "Der Teufel", + "text": "

Der Teufel fließt aus den Bergen nach @UUID[Compendium.wfrp4e-starter-set.journals.70sJnVPsNmeNnqdC.JournalEntryPage.Dltz7FyeTVWKArL7]{Übersreik} und dann nordwärts über @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.qdcqz9n6zCLTlCoZ]{Auerswald} und @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.383rvYD6UgQXtpfj]{Grünburg} bis in den @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik}. Sein Wasser hat eine auffällige, rötliche Färbung, die durch Eisenablagerungen im Schlamm und Schlick entsteht, auch wenn Geschichtenerzähler gerne behaupten, dass es die ewigen Kriege zwischen den Zwergen und Goblins im @UUID[.w0YfGxsBuLoODCgc]{Grauen Gebirge} seien, die den Fluss mit ihrem Blut rot färben. Der Teufel hat viele vom Regen genährte Zuflüsse, und dadurch kommt es regelmäßig zu Überflutungen, besonders im Frühling, in dem sich regelmäßig schlammiges Wasser durch die umgebenden Wälder wälzt. Es gibt entlang des Ufers viele Rasthöfe, die häufig höhergelegen errichtet wurden, um vor den Frühlingsfluten geschützt zu sein, allerdings auch viele Banditen, denn der Fluss fließt über weite Teile der Strecke durch den @UUID[.UqeZNqbpV8uocCUN]{Reikwald}. Straßenwächter patrouillieren regelmäßig die Ufer des Teufels, doch selbst sie treiben sich ohne Grund nicht länger als nötig am Waldrand herum.

" + }, + "The Vorbergland Canals": { + "name": "Die Vorbergland-Kanäle", + "text": "

Die Vorbergland-Kanäle sind ein Meisterwerk der Baukunst. Sie wurden vom vorherigen Erzherzog von Oberteufel gemeinsam mit Handelshäusern aus Nuln und Marienburg gebaut und sind der Stolz des Südens. Auf ihnen kommen Waren aus Wissenland durch das @UUID[.0Cmr0LZ3boLbNt6p]{Vorbergland} und wieder zurück. Die Kanalreihe besteht aus fünf Kanälen, die fünf Nebenflüsse des @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik} und damit Nuln mit Carroburg verbinden, wodurch sich die hohen Zollgebühren in Altdorf vollständig umgehen lassen.

Kürzlich schickten die Zwerge von @UUID[Compendium.wfrp4e-archives1.journals.De6yFCVO4shYbAUx]{Karak Azgaraz} Delegationen zu den Fürsten des Süd-Vorberglandes und verlangten, dass die Kanäle geschlossen werden. Sie beriefen sich auf jahrhundertealte Verträge, die angeblich durch dieses inakzeptabel lange Machwerk schlampiger Handwerkskunst gebrochen werden würden. Dies hat unter den Absolventen der @UUID[Compendium.wfrp4e-altdorf.journals.85UN6bKPTfGEBtBb.JournalEntryPage.HYkHeQZtD2AML3oG]{Imperialen Technicusakademie} zu großer Verärgerung geführt, denn diese halten die Dampfradschleusen und ausgeklügelten Wasserpumpen für wahre Höchstleistungen menschlicher Ingenieurskunst.

" + }, + "The Weissbruck Canal": { + "name": "Der Weißbruck-Kanal", + "text": "

Der Weißbruck-Kanal verbindet den @UUID[.I0krpnI0RnVs5RwK]{Bögen} mit dem @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik} und umgeht dabei Carroburg – und damit die middenländischen Zölle. Auf ihm fahren das ganze Jahr hindurch Flussboote und Barken von und nach @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.V6tkgQ9A2skppjyl]{Altdorf}. Der Kanalzoll fällt immer an dem Ende an, an dem ein Fahrzeug in den Kanal einfährt. Der Kanal ist 7,5 m breit und hat immer wieder Verbreiterungen, an denen Schiffe einander passieren oder zur Nacht ankern können.

Die örtlichen Bootsleute reden darüber nicht gern mit Fremden, doch es gibt viele seltsame Geschichten, die entlang des Kanals geflüstert werden. Angeblich haben die Zwergenmaschinisten, die den Kanal einst aushoben, dabei uralte Artefakte aus der Zeit vor den Unberogen ausgegraben. Angeblich sind die Dinge in der Region seither niemals mehr so geworden, wie sie es zuvor gewesen waren. Einige schwören sogar, dass man, wenn Morrslieb, der kleinere der beiden Monde, voll am Himmel steht, auf dem Kanal nach Norden bis an einen Ort segeln kann, der nicht die Mündung in den Reik ist ...

" } } }