From 4fccbe5016088be51b980ecf4198abeb624aa67d Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: alzer <> Date: Sun, 9 Aug 2026 19:49:59 +0200 Subject: [PATCH] =?UTF-8?q?starter-set.journals.json:=20Abenteuer=20in=20?= =?UTF-8?q?=C3=9Cbersreik=20=E2=80=94=20Fortschritt=20(3/11=20Seiten):=20B?= =?UTF-8?q?laue=20Augen=20sind=20zur=C3=BCck!?= MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit --- compendium/wfrp4e-starter-set.journals.json | 4 ++++ 1 file changed, 4 insertions(+) diff --git a/compendium/wfrp4e-starter-set.journals.json b/compendium/wfrp4e-starter-set.journals.json index 7b42dfe..3964bbe 100644 --- a/compendium/wfrp4e-starter-set.journals.json +++ b/compendium/wfrp4e-starter-set.journals.json @@ -99,6 +99,10 @@ "Two Wrongs Make A Right": { "name": "Zweimal falsch ergibt einmal richtig?", "text": "

Übersreik erwacht zum Lärm von Soldaten, die die Stadt abriegeln. @UUID[Actor.gfSfXHgfqW5QiUxu]{General von Dabernicks} Siegelring wurde gestohlen. Während sich die Gruppe mit den neuen Einschränkungen abfindet, wird @UUID[Actor.NH9yZnUFgSzMTKjz]{Molrella} von ihrer Zwillingsschwester Halamina (bekannt als Mi-mi) angesprochen. Sie ist erst kürzlich in Übersreik angekommen, und es überrascht niemanden, dass sich der Ring in ihrem Besitz befindet. „War nich meine Schuld! Wollt' ihn nich stehlen! Hab ihn letzte Nacht 'nem feschen Kerl abgeknöpft; war grad dabei, seinen Beutel nach Münzen zu durchsuchen.“ Doch loswerden will sie ihn nicht. „Was, wenn 'n Zauberer ihn findet, so wie letztes Mal, und Zauber wirkt, die allen zeigen, dass ich die Mauserei gemacht hab?“ Zum Glück hat Mi-mi einen Plan: „Lass uns in die Gemächer des Generals schleichen und den Ring unters Bett legen! Sieht dann aus, als hätt' er ihn selbst verloren. Einfach, oder? Weiß nur nich', wie ich da reinkomm. Hilfst du mir, Molls? Bitteeee! Der Laden is fast leer, seit die Jungfreuds rausgeworfen wurden. Wird 'n Kinderspiel!“

Auftritt Edmund Streissen

Unglücklicherweise für Mi-mi weiß der eigentliche Dieb, @UUID[Actor.nzjn043to6q9JRQh]{Edmund Streissen}, wer seinen Beutel aufgeschlitzt hat. Schlimmer noch, Streissen ist ihr gefolgt und plant nun, den lästigen Halbling zu töten, den Ring zurückzuholen und dabei gleich den SC die Schuld zuzuschieben. Noch schlimmer: Streissen ist ein Chaoszauberer Slaaneshs, des Fürsten des Vergnügens. Er wollte den Ring in einem Ritual verwenden, um @UUID[Actor.gfSfXHgfqW5QiUxu]{von Dabernick} zu kontrollieren, und ist alles andere als erfreut, dass er gestohlen wurde.

Auftritt Maglyn „Maggie“ Blanck

Unglücklicherweise für Streissen ist ihm @UUID[Actor.xgNRRPBnkRvMoAOp]{Maglyn „Maggie“ Blanck} dicht auf den Fersen. Maggie, eine Zauberin des @UUID[Compendium.wfrp4e-wom.journals.7xFrgrOyYX4SVrBL.JournalEntryPage.5K7JQ1NIreen3VoG#the-grey-college]{Grauen Ordens} der Magie, gibt sich als Dienerin in @UUID[JournalEntry.TSyoR9nSk7cehypG.JournalEntryPage.Nhd3vUOVqhDhtRty]{Burg Schwarzfels} aus. Sie weiß, dass Streissen den Ring gestohlen hat, und vermutet, dass die SC, die nun im Besitz des Rings sind, ebenfalls Chaoskultisten sind. Glücklicherweise ist Maggie vernünftig und lässt sich von den guten Absichten der Gruppe überzeugen, sollte sich eine Gelegenheit dazu bieten.

@UUID[Actor.nzjn043to6q9JRQh]{Edmund Streissen}

@UUID[Actor.xgNRRPBnkRvMoAOp]{Maglyn „Maggie“ Blanck}

Auf Burg Schwarzfels

Während Streissen die SC beschattet, stößt „Dienerin“ Maggie „zufällig“ mit ihnen zusammen, als sie sich durch die Korridore von @UUID[JournalEntry.TSyoR9nSk7cehypG.JournalEntryPage.Nhd3vUOVqhDhtRty]{Burg Schwarzfels} schleichen. Sie ist gespannt auf ihre Ausrede, warum sie hier sind. Sie will sie nicht aufhalten, sondern zieht es vor, sie später aufzuspüren, um ihre Komplizen zu finden. Streissen ist ihr eigentliches Ziel.

Schließlich wird @UUID[Actor.gfSfXHgfqW5QiUxu]{von Dabernicks} Gemach gefunden. Streissen greift die Gruppe beim Eintreten an. Daraufhin greift Maggie Streissen an. Unglücklicherweise für alle Beteiligten wird, wenn Streissen verwundet wird, versehentlich eine @UUID[Compendium.wfrp4e-core.actors.8gG2Wim6wAlJWRax]{Dämonette} beschworen, sobald Blut auf seinen Nasenring spritzt (wodurch ein für eine Feier an diesem Abend vorbereitetes Ritual vorzeitig ausgelöst wird). Die Dämonette streckt sich, kichert und schlägt dann mit entsetzlicher Wildheit zu. Hat Streissen bis dahin den Ring noch nicht zurückerlangt, merkt er, dass etwas gehörig schiefgelaufen ist, und versucht zu fliehen. Daraufhin schlägt in ganz @UUID[JournalEntry.TSyoR9nSk7cehypG.JournalEntryPage.Nhd3vUOVqhDhtRty]{Burg Schwarzfels} der Alarm an.

Sobald der Dämon erledigt ist, hilft Maggie den SC bei der Flucht, sofern diese eindeutig nicht mit Streissen unter einer Decke stecken, und verlangt dafür einen Gefallen. Wirken die Charaktere hingegen wie Verbündete Streissens, lässt Maggie sie zurück, während Altdorfer Hellebardiere die Korridore fluten.

Nachspiel

Geht alles gut aus, dankt Mi-mi ihrer Schwester überschwänglich. „Nächstes Mal helf' ich dir!“ Doch natürlich, ein paar Monate später: „Molls! Hab aus Versehen 'ne magische Tiara von 'ner kathayischen Zauberin gestohlen! Un' ihre Frau is stinksauer! Aber ich krieg's nich' ab! Un' jetzt gibt's deswegen 'nen diplomatischen Zwischenfall mit dem Imperator persönlich! Hilfst du mir, Molls? Bitteeee!“

" + }, + "Old Blue Eyes Is Back!": { + "name": "Blaue Augen sind zurück!", + "text": "

Baron Aloysis Arschloch, @UUID[Actor.VdDotfA5zyWYdtwc]{Ferdinands} Jugendfreund, bittet um Hilfe. „Die Stadtbewohner von Flechtben behaupten, irgendein Geist beschütze sie. Also dein Spezialgebiet, alter Junge, nicht meins.“ Die Familie Arschloch regierte einst die Stadt Flechtben. Doch die Bauern haben sich in den letzten 300 Jahren selbst regiert. Sie feiern einen örtlichen Helden namens „Blaue Augen“, der angeblich gegen den tyrannischen Baron Arschloch ihrer Zeit kämpfte und der Kleinstadt die Freiheit erkämpfte. Der örtlichen Sage nach werde Blaue Augen zurückkehren, sollten die Leute von Flechtben ihn je brauchen, und er wird allgemein als großer Held gefeiert. Arschloch glaubt kein Wort davon. Er zahlt Ferdinand und seiner Gruppe jeweils @Credit[4gc mode=each]{4 Goldkronen}, um das vermeintliche Geisterproblem zu beheben.

Die Schwierigkeiten begannen, als Bürgermeister Helmut Holt beschloss, ein Fest zu Flechtbens 300-jährigem Bestehen als freie Stadt auszurichten. Da dabei ein riesiges Bildnis von Arschlochs Vorfahren verbrannt wurde, nahm der Baron dies als Beleidigung seines Familiennamens. Also drohte Arschloch, jeden Feiernden einzusperren, der durch seine Stadt Leche nach Flechtben reiste. Nicht lange danach begann der Spuk. Seltsame Lichter, sich bewegende Gegenstände, kalte Stellen und Schlimmeres breiteten sich langsam über Leche aus. Nichts Ernstes, doch Arschloch gefällt es nicht. Und um alles noch schlimmer zu machen, kommen auch Berichte über zwei blaue Feuer in den Wäldern um Flechtben herein. Arschloch möchte, dass die Charaktere die Wahrheit hinter diesem sogenannten „Spuk“ aufdecken.

Spuk?

Wenn die Charaktere in Leche eintreffen, ist der Spuk bereits vorbei, und es bleibt ihnen nur eine kalte Spur. In Flechtben sieht es anders aus. Dort schwirren die Stadtbewohner voller Geschichten über @UUID[Actor.octRyafIOk1ZNiLL]{Blaue Augen}. Sie erzählen ausgeschmückte Geschichten von seinen Taten, die ihre Stadt vor den Untaten der Arschlochs retteten, und bezeichnen Blaue Augen oft als den zurückgekehrten Ranald oder gar den wiedergeborenen Sigmar! Viele Stadtbewohner glauben, der Geist von Blaue Augen wohne in einem verlassenen Turm im @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.UqeZNqbpV8uocCUN]{Reikwald} im Norden, wo sie ihrem mächtigen Helden Dankesopfer hinterlassen.

Wird der Turm untersucht, erweist er sich als Ruine. Es gibt jedoch Hinweise auf jüngste Bewohnung und Aktivität: eine ausgebrannte Feuerstelle, eine relativ frische Latrinengrube, einige seltsame Brandflecken und eine zurückgelassene Ledertasche voller blauem Pulver. Auch reichlich Blut. Aber keine Leiche.

Der Blutspur zu folgen führt zu einer schwer verwundeten, panischen und von Schmerzen geplagten Frau. Sobald sie sich beruhigt, stellt sie sich als Gertrude Farlanger vor, eine Ingenieurin. Martich Wolochin, der Bürgermeister von Flechtben, hatte Farlanger und ihren Mann Davrich angeheuert, um in Leche Spuk vorzutäuschen und blaue Lichter im Wald um seine Stadt herum aufzustellen. Vermutlich alles, um das Fest zu untermauern und die Arschlochs zu bestrafen. Farlanger hatte ihr Lager beim Turm aufgeschlagen, in der Annahme, es sei ein sicherer Ort im Wald. An jenem Morgen hatte ihr Mann die Turmruine untersucht und etwas ihres Sprengstoffs verwendet, um eine Kammer zu öffnen, die er entdeckt hatte. Dann zersprang die Steinplatte, ein gellendes Heulen betäubte sie, während sich ein Geist durch die Luft wand und sich in Davrichs Gesicht stürzte. Daraufhin wandte er sich seiner Frau zu, Augen und Mund von blauem Feuer triefend, und griff an.

Wird die geheime Kammer untersucht, finden die Charaktere Wände voller leuchtender Fresken, unberührt von der Zeit. Sie zeigen einen großen Helden in der Heraldik derer von Arschloch, der ein mächtiges Gespenst mit brennenden Augen besiegt. Einer zarten Goldinschrift an einer Wand zufolge erhielt die Stadt Flechtben einen Freibrief zur Selbstverwaltung als Belohnung dafür, dass sie geholfen hatte, das blauäugige Gespenst unter dem Turm einzufangen und zu versiegeln, und im Gegenzug dafür, den unheiligen Ort für alle Zukunft vor Schaden zu bewahren, einen Eid geleistet hatte.

Zurück in Flechtben

Als die Charaktere nach Flechtben zurückkehren, wütet @UUID[Actor.octRyafIOk1ZNiLL]{Blaue Augen} auf einem mörderischen Streifzug. Er hat bereits Dutzende Stadtbewohner getötet, und der Rest ist auf der Flucht, völlig unfähig, dem untoten Monster etwas anzuhaben. Alle Überreste von Davrichs Körper wurden vom blauen Feuer verzehrt und hinterließen einen schwarz gewandeten, skelettartigen Schrecken.

Da er nur durch Magie verwundet werden kann, ist dies ein harter Kampf, und @UUID[Actor.VdDotfA5zyWYdtwc]{Ferdinand} wird dabei den Ausschlag geben. Überleben die Charaktere, hält Arschloch sein Wort und zahlt bereitwillig. Findet er zudem heraus, worauf der Freibrief der Stadt als freie Stadt beruht, fällt er in Flechtben ein und sichert es sich rasch als Teil seines Lehens. „Nun, sie haben diesen Turm ja nicht beschützt, oder, alter Junge? Ich tue nur, was recht und billig ist.“

Der neue Baron von Flechtben ist jedoch alles andere als recht und billig und bestraft die übrigen Stadtbewohner sogleich für ihre jahrelange Auflehnung und die Verunglimpfung seines guten Familiennamens.

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