diff --git a/compendium/wfrp4e-core.journals.json b/compendium/wfrp4e-core.journals.json index 04d05ec..653104a 100644 --- a/compendium/wfrp4e-core.journals.json +++ b/compendium/wfrp4e-core.journals.json @@ -924,6 +924,26 @@ "The Weissbruck Canal": { "name": "Der Weißbruck-Kanal", "text": "

Der Weißbruck-Kanal verbindet den @UUID[.I0krpnI0RnVs5RwK]{Bögen} mit dem @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik} und umgeht dabei Carroburg – und damit die middenländischen Zölle. Auf ihm fahren das ganze Jahr hindurch Flussboote und Barken von und nach @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.V6tkgQ9A2skppjyl]{Altdorf}. Der Kanalzoll fällt immer an dem Ende an, an dem ein Fahrzeug in den Kanal einfährt. Der Kanal ist 7,5 m breit und hat immer wieder Verbreiterungen, an denen Schiffe einander passieren oder zur Nacht ankern können.

Die örtlichen Bootsleute reden darüber nicht gern mit Fremden, doch es gibt viele seltsame Geschichten, die entlang des Kanals geflüstert werden. Angeblich haben die Zwergenmaschinisten, die den Kanal einst aushoben, dabei uralte Artefakte aus der Zeit vor den Unberogen ausgegraben. Angeblich sind die Dinge in der Region seither niemals mehr so geworden, wie sie es zuvor gewesen waren. Einige schwören sogar, dass man, wenn Morrslieb, der kleinere der beiden Monde, voll am Himmel steht, auf dem Kanal nach Norden bis an einen Ort segeln kann, der nicht die Mündung in den Reik ist ...

" + }, + "The Cursed and Fetid Marshes": { + "name": "Die verfluchten und gefürchteten Moore", + "text": "

Das weiter nördlich gelegene Middenland mag für sich in Anspruch nehmen, die berühmteren Moore zu besitzen – darunter den Furdienst-Moor, die Middenmarschen und den Schadensumpf –, doch die Uferzonen des Reiklandes sind kaum weniger sumpfig und öffnen sich gelegentlich zu weiten Mooren, tückischen Marschlandschaften und versumpften Auenwäldern, besonders entlang des @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reiks}. Das größte Sumpfgebiet sind die @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.hzsgHYLKdpuJXls5]{Grootscher Marschen} entlang der Grenze zum Ödland, doch es gibt noch viele andere, zum Beispiel das @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.UQJA6nMPMkhoeVrj]{Altdorfer Tiefland}, die @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.7W84VKt6CYR21J48]{Reiker Marschen} und die @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.UgdmzqFk9fn8MXLV]{Uhland-Sümpfe}.

@UUID[.hzsgHYLKdpuJXls5]{Grootscher Marsch}

@UUID[.UQJA6nMPMkhoeVrj]{Altdorfer Tiefland}

@UUID[.7W84VKt6CYR21J48]{Reiker Marschen}

@UUID[.UgdmzqFk9fn8MXLV]{Uhland-Sümpfe}

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Das größte Feuchtgebiet des Reiklandes, die Grootscher Marsch, breitet sich auf beiden Ufern des @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik} aus. Sie reicht von der Grenze des Ödlandes aus etwa fünfzig Meilen weit in das Reikland und nach Middenland hinein und wird von vielen als verfluchter Ort betrachtet, denn sie ist der Schauplatz einer der größten Niederlagen des Imperiums im letzten Jahrhundert: Der Schlacht, in der das Ödland seine Unabhängigkeit vom Imperium erstritt.

Auch in der Gegenwart ist die Grootscher Marsch das gleiche übelriechende Sumpfland, das sie schon immer war, bevölkert von seltsam klingenden Vögeln und von @UUID[Compendium.wfrp4e-core.actors.7qslmdLa7so3BmFk]{Flusstrollen} bewohnt. In mageren Jahren, wenn sie für ihre fauligen Vorratskammern nicht genug Fleisch finden, dann werden die Trolle hungrig, und laut Gerüchten kommen sie dann gelegentlich bis an den @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik}, um sich die Unvorsichtigen von vorbeifahrenden Schiffen zu pflücken. Dazu ausgesandt zu werden, die Grootscher Marsch zu säubern, wird als eine der schlimmsten Aufgaben erachtet, zu der man bei den Staatstruppen des Reiklandes abkommandiert werden kann; selbst die abgebrühtesten Soldaten verzagen, wenn sie diesen Befehl bekommen.

Reisende auf dem @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik} berichten gelegentlich von seltsamen, unheilvollen Hörnerklängen, die durch den dichten Nebel hallen, der sich häufig über der Marsch zusammenzieht, und weise Einheimische merken an, dass Trolle so etwas nicht benutzen. Alte Hasen auf dem Reik stimmen dem zu und wechseln dann rasch das Thema ...

" + }, + "Altdorf Flats": { + "name": "Altdorfer Tiefland", + "text": "

Die Flüsse @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik} und @UUID[Compendium.wfrp4e-dotr.journals.EBkKmwPreDndWqoc.JournalEntryPage.CW2w86aXWAd6ZpPl]{Talabec} verzweigen sich rund um die Stadt Altdorf zu hunderten von Kanälen, die sich durch schwarze Schlamminseln und das Marschland winden, welches sich nördlich und südlich der großen Stadt ausbreitet. Diese Gegend ist als das Altdorfer Tiefland bekannt und in weiten Teilen ein Sumpfgebiet, das von Schilf und Binsen dominiert wird und für seinen üblen Gestank und lauernde Flusstrolle berüchtigt ist. Etwa 20 Meilen westlich von @UUID[.V6tkgQ9A2skppjyl]{Altdorf} münden die verschlungenen Kanäle wieder in den Reik, der von dort aus weiter in Richtung des Fürstentums Carroburg fließt.

Das Tiefland wird von sechs großen Dämmen durchzogen, die bis zu dem fruchtbaren Ackerland führen, das die eigentliche Stadt Altdorf umgibt. Jeder dieser Dämme führt immer wieder über Steinbrücken, von denen einige von Zwergen gebaut wurden und noch aus den Zeiten Sigmars stammen. Auf diesen Straßen sind ständig Kutschen und die Wagen von Kaufleuten unterwegs, die von und zu der Hauptstadt fahren, weshalb sie stark von Straßenwächtern patrouilliert werden. Die Kanäle darunter sind sehr bei Schmugglern beliebt, die Altdorf umfahren wollen, um die dort sehr hohen Zollgebühren und Steuern zu vermeiden. Deshalb sind Flusswächter und Flussklingen auf diesen tückischen Gewässern ein häufiger Anblick; sie suchen dort nicht nur nach Kriminellen, sondern halten auch die größeren Sumpfmonster fern.

" + }, + "Reiker Marshes": { + "name": "Reiker Marschen", + "text": "

Zwischen den Reiker Höhen und den Hohesesienen-Hügeln liegen an der Stelle, wo der @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik} und der @UUID[.CqIczLRZI265nrAR]{Teufel} träge ineinanderfließen, die Reiker Marschen, ein tückisches Gebiet, in dem immer wieder unerfahrene Bootsleute im flachen Wasser auf Grund laufen. Zerfledderte Wimpel und verrostete Signale markieren die gefährlichsten Stellen, helfen aber meist nicht viel. Es gibt Flusslotsen, die Boote gegen eine Gebühr durch das Gebiet leiten. Die meisten kommen in den Städten Prieze und Babenborn am Reik an Bord, während sie in Buxkopf am Teufel deutlich seltener zu finden sind. Die Gegend ist dort am gefährlichsten, wo der Teufel auf fünf Meilen Länge in den Reik mündet. Die Einheimischen nennen diese Stelle auch „Leopolds Narretei\", nach jenem Imperator, der an dieser Stelle mehrfach vergeblich versuchte, das Flussbett unter dem rötlich gefärbten Wasser vertiefen zu lassen, um die Reise für Barken mit hohem Tiefgang einfacher zu machen. Kluge Barkenmeister vermeiden diese Stelle vollständig und zahlen lieber den Wegzoll am @UUID[.QzASZVasWssiVkq3]{Grünberg-Kanal}, als hier ihre Fracht und ihre Besatzung zu riskieren.

" + }, + "Uhland Bogs": { + "name": "Uhland-Sümpfe", + "text": "

Die windgepeitschten und moosigen Uhland-Sümpfe liegen südlich der Grafschaft Westmark und werden vom Westerfluss durchschnitten, der die natürliche Grenze zwischen dem Ödland und dem Reikland bildet. Türme von aus dem Sumpf geholtem Torf erheben sich neben den Dörfern und Weilern am Rande des Morasts, um nach dem Trocknen den Einheimischen als Brennstoff für den Winter zu dienen oder für den Verkauf reikaufwärts verschifft zu werden. In den südwestlichen Tiefen des Sumpfes erheben sich uralte, behauene Steine aus dem durchweichten Land, zu denen zu den Tagundnachtgleichen einheimische Anhänger @UUID[JournalEntry.NcH9OhleJFfaUdon.JournalEntryPage.dY6NZyY5pujNM5h8]{Rhyas} und noch älterer Götter pilgern, um sich zu versammeln. Eine Gruppe dieser Steine, genannt die Krähensteine, hat einen besonders üblen Ruf, und der sie umgebende Sumpf ist dauerhaft geschwärzt. Die Einheimischen warnen davor, während des Geheimistages oder der Hexennacht auch nur in die Nähe dieser Steine zu kommen. Denn dort, so behaupten sie, versammeln sich dann Krähen in nahezu unmöglicher Zahl, während sich unaussprechliche Dinge aus dem Sumpf erheben, um Furcht und Schrecken unter die Lebenden zu tragen.

" } } }