From 70e0b83dfb8310740182775edb27624c00aad82e Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: alzer <> Date: Sun, 9 Aug 2026 11:47:25 +0200 Subject: [PATCH] =?UTF-8?q?core.journals.json:=20Glorious-Reikland-Kapitel?= =?UTF-8?q?=20=E2=80=94=20Fortschritt=20(38/59=20Seiten):=20Kemperbad,=20S?= =?UTF-8?q?ch=C3=A4delheim?= MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit --- compendium/wfrp4e-core.journals.json | 8 ++++++++ 1 file changed, 8 insertions(+) diff --git a/compendium/wfrp4e-core.journals.json b/compendium/wfrp4e-core.journals.json index 47caf3e..9b50165 100644 --- a/compendium/wfrp4e-core.journals.json +++ b/compendium/wfrp4e-core.journals.json @@ -992,6 +992,14 @@ "Holthusen": { "name": "Holthausen", "text": "

Die Stadt Holthausen schmiegt sich an den Fluss Schilder und ist ein zentraler Punkt auf der Handelsroute zwischen @UUID[JournalEntry.6zOdTLv3YeYeJ4hR.JournalEntryPage.tVSESlQWIl8QjK6y]{Eilhart} und Marienburg. Die Stadt handelt hauptsächlich mit Wein und Bier, vor allem aber auch mit den Fässern, in denen beides gelagert wird. Die Küfer von Holthausen sind weithin für ihre robusten Fässer bekannt. Deren bekanntester Typ ist der Holthausener Igel, ein Fass, von dem man sagt, dass es sogar einen Kanonentreffer übersteht und sein wertvoller Inhalt dabei unversehrt bleibt. Die Mehrzahl der Winzer und Brauer im westlichen @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.0Cmr0LZ3boLbNt6p]{Vorbergland} nutzt holthausener Fässer. Tatsächlich ist es sogar so, dass viele dazu übergegangen sind, ihre Vorräte in speziellen Lagerhäusern vor Ort reifen zu lassen, die tief in den Boden gegraben wurden und so schön kühl bleiben.

Holthausen wird von mehreren Ringen aus hohen Palisaden beschützt, doch die Stadtbevölkerung ist dennoch in ständiger Sorge. Diese gilt nicht den örtlichen Banditen, denn diese würden es kaum wagen, die Stadt zu bedrohen, sondern den vielen wilden Tiermenschen in den nahen Wäldern des @UUID[.UqeZNqbpV8uocCUN]{Reikwaldes}. Diese greifen immer wieder ohne Vorwarnung an, um sich dann in den Wald zurückzuziehen. Viele Bürger glauben, dass diese Kreaturen einen unstillbaren Durst nach Wein haben, obwohl viele fürchten, dass es ihnen eher ums Blut gehen dürfte. In der Stadt ist daher die Tradition entstanden, Fässer billigen Weines vor die Palisaden zu schaffen und am Waldrand zu deponieren, in der Hoffnung, dass die Tiermenschen dies als eine Art Schutzgeld annehmen und die Stadt in Frieden lassen. Sollte je ein Hexenjäger von Beschwichtigungsversuchen dieser Art hören, dann würde er gewiss ganz und gar nicht begeistert reagieren.

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Die Freistadt Kemperbad ist eine alte Stadt mit komplizierter Geschichte, die für den besten Brandwein des Reiklandes gefeiert wird. Sie gehört zum Reikland, liegt aber am Ostufer des @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reiks}; geschichtlich war die Stadt stets umkämpft, wurde schon von Adeligen aus Talabecland, Stirland und Reikland beherrscht und wechselte wieder und wieder durch Heiraten, Verträge und Kriege den Besitzer. Seit ihr dann schließlich im Jahre 1066 i.K. von Imperator Boris Goldhorter per Dekret das Recht der Selbstverwaltung zugestanden wurde, ist Kemperbad eine Freistadt, die von einem Stadtrat regiert wird.

Die Kombination aus ihrer bevorzugten Lage und der Erlaubnis, eigene Steuern und Abgaben zu erheben, hat die Stadt überaus reich gemacht. Daher sind die Kaufleute Kemperbads sehr für ihren Prunk bekannt und kleiden sich auf eine Weise, die selbst Pfauen beschämen würde und bescheidenere Leute wie Bettler wirken lässt. Wenig überraschend schauen die benachbarten Adeligen mit neidischem Blick auf Kemperbad, und einige schicken sogar Agenten aus, um die Stadt zu destabilisieren.

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Schädelheim liegt nahe der @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.hzsgHYLKdpuJXls5]{Grootscher Marsch}, an der Mündung der Mos in den @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik}, und nutzt den lukrativen Umstand, dass es an der Handelsroute zwischen Marienburg und @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.V6tkgQ9A2skppjyl]{Altdorf} liegt, indem es nur so vor Gasthäusern und Tavernen wimmelt, die die Passagiere und Besatzungen vorbeifahrender Schiffe ködern. Zudem gibt es hier Fähren über beide Flüsse, was die Stadt zum Zentrum der vielen umliegenden Gemeinden im Marschland macht.

Südlich des Stadtzentrums steht ein alter Tempel, der @UUID[JournalEntry.NcH9OhleJFfaUdon.JournalEntryPage.HfmrIexylrgxIz2x]{Morr} geweiht ist, dem Gott des Todes. Das große, bröckelnde Gebäude ragt schon seit den Anfängen der Stadt über dieser auf und ist möglicherweise sogar älter als die Stadt selbst. Wegen des Tempels haben viele Einheimische eine besonders starke Affinität zu Morr, etwas, das man außerhalb der Ostmark sonst eher selten sieht, besonders im sigmaritischen Reikland. Dies ist etwas, das die örtlichen Sigmariten gern berichtigen würden.

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