From 93feb2f14eef0a414c6b40c87c197f78888977f8 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: alzer <> Date: Sun, 9 Aug 2026 11:08:17 +0200 Subject: [PATCH] =?UTF-8?q?core.journals.json:=20Glorious-Reikland-Kapitel?= =?UTF-8?q?=20=E2=80=94=20Fortschritt=20(25/59=20Seiten)?= MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit Übersetzt: Chronik des Reiklandes (wortnah anhand der offiziellen PDF-Buchübersetzung, größte Einzelseite des Kapitels). --- compendium/wfrp4e-core.journals.json | 4 ++++ 1 file changed, 4 insertions(+) diff --git a/compendium/wfrp4e-core.journals.json b/compendium/wfrp4e-core.journals.json index 653104a..51e29e6 100644 --- a/compendium/wfrp4e-core.journals.json +++ b/compendium/wfrp4e-core.journals.json @@ -944,6 +944,10 @@ "Uhland Bogs": { "name": "Uhland-Sümpfe", "text": "

Die windgepeitschten und moosigen Uhland-Sümpfe liegen südlich der Grafschaft Westmark und werden vom Westerfluss durchschnitten, der die natürliche Grenze zwischen dem Ödland und dem Reikland bildet. Türme von aus dem Sumpf geholtem Torf erheben sich neben den Dörfern und Weilern am Rande des Morasts, um nach dem Trocknen den Einheimischen als Brennstoff für den Winter zu dienen oder für den Verkauf reikaufwärts verschifft zu werden. In den südwestlichen Tiefen des Sumpfes erheben sich uralte, behauene Steine aus dem durchweichten Land, zu denen zu den Tagundnachtgleichen einheimische Anhänger @UUID[JournalEntry.NcH9OhleJFfaUdon.JournalEntryPage.dY6NZyY5pujNM5h8]{Rhyas} und noch älterer Götter pilgern, um sich zu versammeln. Eine Gruppe dieser Steine, genannt die Krähensteine, hat einen besonders üblen Ruf, und der sie umgebende Sumpf ist dauerhaft geschwärzt. Die Einheimischen warnen davor, während des Geheimistages oder der Hexennacht auch nur in die Nähe dieser Steine zu kommen. Denn dort, so behaupten sie, versammeln sich dann Krähen in nahezu unmöglicher Zahl, während sich unaussprechliche Dinge aus dem Sumpf erheben, um Furcht und Schrecken unter die Lebenden zu tragen.

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Eine Übersicht über die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte des Großfürstentums Reikland.

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ca. -500 i.K.

Der menschliche Stamm der Unberogen besiedelt das Land, auf dem heute Altdorf liegt, und beginnt, die Gegend zu befestigen. Sie wird in der Folge mehrfach von rivalisierenden Stämmen, Tiermenschen, Orks, Goblins und anderen üblen Kreaturen geplündert. Dennoch gewinnt die Stelle am Zusammenfluss von Reik und Talabec aufgrund ihrer Lage immer mehr Bedeutung, und die Ansiedlung wächst durch Handel und Eroberungen. Gelehrte berichten, dass die befestigte Siedlung schon bald als „das reiche Dorf\" bekannt ist, woraus Reichdorf und schließlich Reikdorf wird, während das umgebende Land als Reikland bekannt wird.

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-30 i.K.

Ein zweischweifiger Komet zieht durch den Himmel und verkündet Björn, Häuptling der Unberogen, in Reikdorf die Geburt Sigmars. Der Komet führt auch einen Heerzug wahnsinniger Orks zu Sigmars Geburtsort. Seine Mutter Griselda wird bei dem Angriff getötet, was später zu Sigmars lebenslangem Hass auf die Grünhäute führt.

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-15 i.K.

Ein Handelszug aus Karaz-a-Karak gerät in einen Hinterhalt der Orks, und diese nehmen König Kurgan Eisenbart gefangen. Sigmar rettet den König und erhält zum Dank den Namen Dawonger, Zwergenfreund, sowie des Königs wertvollsten Besitz, den magischen Kriegshammer Ghal Maraz.

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-8 i.K.

Nach dem Tod seines Vaters wird Sigmar Häuptling der Unberogen.

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-7 i.K.

Sigmar begreift, dass die Bedrohung durch die Grünhäute zu groß ist, um als Stamm allein gegen sie bestehen zu können. Er beginnt damit, alle menschlichen Stämme des Umlandes unter seiner Herrschaft zu vereinen.

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-2 i.K.

Nach mehreren Jahren des Kampfes und der Diplomatie hat Sigmar zwölf Stämme der Menschen unter seiner Herrschaft zusammengebracht und ist mit vielen mehr verbündet.

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-1 i.K.

Erste Schlacht am Nachtfeuerpass: Die größte Horde von Orks und Goblins, die die Welt je gesehen hat, wird von den Menschen und den Zwergen unter Großhäuptling Sigmar und König Kurgan vernichtend geschlagen, was die jahrhundertelangen Goblinkriege beendet.

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0 i.K.

Sigmar wird zum Imperator der Häuptlinge der zwölf Stämme gekrönt und das Imperium ist geboren. Der zwergische Runenschmied Alaric Wirrkopf wird damit beauftragt, zwölf Runenklingen zu fertigen, eine für jeden der Stammeshäuptlinge, als Symbol ihres Amtes und als Dank für ihre Opfer während der Goblinkriege.

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1 i.K.

Erster Krieg gegen das Chaos: Das neugegründete Imperium wird von den Heeren Morkars des Einigers, des Ewig Auserwählten des Chaos, angegriffen. Der Krieg ist verzweifelt, kurz und verheerend. Am Ende wird Morkar von Sigmar nach einer tagelangen Schlacht getötet, von der es heißt, sie habe die Erde gespalten und den Himmel zerrissen.

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ca. 2 i.K.

Sigmar nennt die zwölf Stammeshäuptlinge seine „Fürsten\", was moderne Gelehrte vom alten Unberogen-Wort „Furisto\" ableiten, was „der Erste\" bedeutet und als Anerkennung dafür zu verstehen ist, dass sie bei jedem Kampf, egal ob gegen die Grünhäute oder das Chaos, stets als erste Kampfgefährten an seine Seite traten.

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ca. 7 i.K.

Sigmar tötet den Nekromanten Morath und erbeutet die Zauberkrone. Er erkennt deren böse Macht und verschließt sie unterhalb von Reikdorf.

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11 i.K.

Schlacht von Drakenmoor: Der große Zauberer Constant Drachenfels führt eine Armee von Goblins und Dämonen gegen Sigmars neue Hauptstadt und erleidet die erste Niederlage seiner ewigen Existenz. Diese Demütigung sucht ihn noch lange heim, als er Jahrhunderte später wieder körperlich wird.

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15 i.K.

Schlacht am Reik: Nagash, Herrscher des Untodes, sammelt eine wankende Horde lebloser Monster und versucht, die Zauberkrone von Sigmar zurückzuerhalten. Die Untoten überwältigen die Reikländer und ihre Zwergenverbündeten beinahe, doch nach langer Schlacht gelingt es Sigmar schließlich, Nagash niederzustrecken, woraufhin dessen untote Armee zu Staub zerfällt.

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50 i.K.

Nach fünf Dekaden segensreicher Herrschaft verschwindet Sigmar. Um zu verhindern, dass sein Reich zerfällt, einigen sich die Stammesfürsten, einen der ihren zu seinem Nachfolger zu wählen, und küren Siegerich von den Asobornen. So werden die Fürsten zu den Kurfürsten, und jeder von ihnen schwört, dem gewählten Imperator ein treuer Gefährte und Beschützer zu sein.

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51 i.K.

Imperator Siegerich I. stirbt bei einem Jagdunfall. Nach einem Monat voller Spannungen wird Fürst Hedrich von den Unberogen zu Imperator Hedrich I. gewählt, wodurch der Herrschersitz wieder an Reikdorf fällt.

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69 i.K.

Johann Helstrum trifft in Reikdorf ein und verkündet, er habe heilige Visionen über Sigmar. Er beschwört, Sigmars Aufstieg in die Reihen der Götter gesehen zu haben. Die Liebe der Unberogen zu ihrem verlorenen Imperator ist noch immer so groß, dass sie Helstrum bereitwillig glauben.

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73 i.K.

Johann Helstrum errichtet in Reikdorf einen Tempel des Sigmar. Die Geschichte nennt ihn später den ersten Großtheogonisten des Sigmarkultes und den ersten Menschen, der Sigmars Göttlichkeit erkannte.

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ca. 100 i.K.

Imperator Hedrich I. erhält die zwölf Runenklingen, die 100 Jahre zuvor bei Alaric Wirrkopf in Auftrag gegeben worden waren. Jede dieser zwölf Waffen ist eine einzigartige Klinge von außergewöhnlicher Macht, und sie werden an die Stammesfürsten übergeben. Mit der Zeit werden die Runenklingen zu den Amtssymbolen der Kurfürsten.

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246 i.K.

In Reikdorf wird ein Hochtempel des Sigmar vollendet, der künftig als Zentrum seines sich im ganzen Imperium verbreitenden Kultes fungiert. Die schnelle Ausbreitung führt zu offenen Konflikten mit den Kulten Ulrics und Taals.

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990 i.K.

Imperator Ludwig I., genannt Ludwig der Fette, gewährt dem Großtheogonisten eine Stimme bei der Wahl des nächsten Imperators. Die anderen Kurfürsten fordern die Rücknahme des Dekrets, und die übrigen Kulte sind über diese offensichtliche Begünstigung entrüstet, doch Ludwig scheint zu sehr mit den prachtvollen Banketten beschäftigt zu sein, die ihm der Kult des Sigmar in Reikdorf widmet, um sich damit zu befassen.

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1000 i.K.

Ein Jahrtausend nach Sigmars Krönung weiht der Kult des Sigmar in Reikdorf seine neue Kathedrale ein. Sie ist der größte Tempel im ganzen Imperium und festigt Sigmars Verehrung als Hauptkult des Reiklandes. Anlässlich der Einweihung benennt Imperator Ludwig I. die Stadt Reikdorf in Altdorf um, was deren Alter und Bedeutung für das ganze Imperium unterstreichen soll.

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1053-1115 i.K.

Die Herrschaft von Boris Goldhorter: Imperator Boris I. erweist sich als außerordentlich unpopulär und korrupt. Seine Herrschaft geht mit absurd hohen Steuern, schwacher Führung und einer vollständigen Vernachlässigung des Militärs einher.

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1106-1115 i.K.

Untergang der Fürsten von Drakenwald: Tiermenschen und andere bösartige Kreaturen schwärmen unter den verdrehten Wipfeln des Drakenwaldes aus und plündern Dörfer, Städte und Festungen in der ganzen Provinz. Als der letzte Erbe des Drakenwald-Thrones von einem gewaltigen Bestigor erschlagen wird, beschließt Imperator Boris I., die Runenklinge des Drakenwaldes in seinem Palast in Altdorf aufzubewahren. Offiziell verkündet er, die Waffe aufzubewahren, bis es einen rechtmäßigen Erben gibt, inoffiziell will er die magische Waffe jedoch für sich selbst.

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1111-1115 i.K.

Die Schwarze Pest: Eine Seuche wütet im Reikland, tötet neun von zehn Menschen und lässt die Hälfte der Überlebenden geschwächt zurück. Skaven brechen aus ihrem Tiefenreich empor und greifen überall zugleich an. Als Imperator Boris I. im Jahre 1115 i.K. an der Seuche stirbt, gibt es inmitten der allgemeinen Anarchie keinen Nachfolger.

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1115-1124 i.K.

Die Rattenkriege: Die Skaven beginnen damit, die verbliebene Bevölkerung des Imperiums systematisch zu versklaven. Der Widerstand sammelt sich hinter Kurfürst Mandred von Middenheim, der die Skaven mit der Hilfe elfischer Verbündeter aus dem Laurelorn-Wald unter die Erde zurücktreibt. Am Ende des Krieges wird der siegreiche Mandred von den Vertretern der drei überlebenden Kurfürsten-Blutlinien zum Imperator gewählt.

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1152-1359 i.K.

Zeitalter der Kriege: Imperator Mandred II. wird 1152 i.K. von den Skaven ermordet. Die Kurfürsten können sich nicht auf einen Nachfolger einigen, da sie zu sehr von der Sorge getrieben sind, Rivalen könnten in ihre entvölkerten Provinzen einfallen. Es folgt ein zweihundertjähriges Interregnum. Während dieser Zeit führen die Fürsten des Reiklandes ihre Provinz unangefochten, während im übrigen Imperium Bürgerkrieg tobt.

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1395-1547 i.K.

Die Zeit der zwei Imperatoren: Im verzweifelten Bemühen, das Blutvergießen zu beenden, treffen sich die Kurfürsten in Altdorf und einigen sich schließlich mit einer Stimme Mehrheit auf einen neuen Imperator, Kurfürst Wilhelm von Stirland. Die Kurfürstin Ottilia von Talabecland ist darüber außer sich und behauptet, bei der Wahl sei Betrug im Spiel gewesen. Zurück in Talabheim erklärt sie sich ohne Abstimmung zur Imperatorin, wobei ihr Anspruch von den Kulten des Taal und des Ulric unterstützt wird. Dann erklärt sie den Kult des Sigmar in Talabecland für vogelfrei, ein Dekret, das beinahe tausend Jahre lang Bestand haben wird. Der Bürgerkrieg eskaliert.

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1421 i.K.

In Altdorfs natürlichem Hafen, dem Reikshafen, wird der Schiffsbau intensiviert. Schon bald sind hochwertige Schiffe aus dem Reikland auf allen Flüssen und Kanälen präsent.

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1489 i.K.

Der Fürst des Reiklandes gründet formell eine Marine, denn ihn beunruhigt der wachsende Einfluss der Schiffe, die von Talabheim, Carroburg, Nuln und Marienburg aus segeln. Um diese Konkurrenz zu behindern, werden bei Altdorf zahlreiche flache Brücken über den Reik und den Talabec gebaut, um größere Schiffe zu blockieren und den Handel zu kontrollieren.

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1547-1979 i.K.

Die Zeit der drei Imperatoren: Nachdem die Sigmariten einen Mordanschlag vermasseln, als die Kurfürsten sich weigern, ihre Wahl des nächsten Imperators zu unterstützen, erklärt der Kurfürst des Middenlandes, dass die Wahlen zu einer korrupten Scheinveranstaltung verkommen seien, und er selbst der einzig wahre Imperator sei. Er erhält Unterstützung vom Kult des Ulric, der kurz zuvor mit den Imperatoren des Talabeclandes gebrochen hat. Das Imperium hat nun drei Imperatoren: Den gewählten Imperator, den der Kult des Sigmar unterstützt, den Ottilianischen Imperator, den der Kult des Taal unterstützt, und den Wolfsimperatoren, den der Kult des Ulric unterstützt. Der Bürgerkrieg intensiviert sich.

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ca. 1450-1550 i.K.

Ritter kehren reich von den Kreuzzügen gegen Arabia zurück und gründen neue Orden und Ordenshäuser im ganzen Reikland. Sie errichten zudem den ersten Tempel der Myrmidia in Altdorf, ein schlichtes Gebäude, das der frisch gegründete Sonnenorden finanziert.

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1681 i.K.

Die Nacht der Rastlosen Toten: In den Morrsgärten regen sich die Toten. Leichen erheben sich, Knochen klappern, und die Toten durchstreifen das Land und sähen Angst und Verzweiflung. Ganze Dörfer und Städte werden überrannt, ehe das Morgengrauen endlich Erlösung bringt und der rasende Hunger der Toten endet.

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1707-1712 i.K.

Waaagh Gorbad und die Erste Belagerung von Altdorf: Der Ork-Waaaghboss Gorbad Eisenfaust nutzt die Schwäche des blutig zerstrittenen Imperiums und führt eine wahre Flut von Grünhäuten in das Reich. Er zerstört die Provinz Solland, brandschatzt Nuln und weite Teile Wissenlands und fällt schließlich in das Reikland ein, wo er fast ein Drittel aller Siedlungen zerstört, ehe sich seine Flut an den Mauern Altdorfs bricht, wobei jedoch der Fürst des Reiklandes und Gewählte Imperator Sigismund IV. getötet wird.

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1940 i.K.

Das Vergiftete Festmahl: Der große Zauberer Constant Drachenfels vollbringt eine der berüchtigtsten Intrigen aller Zeiten, als er den Gewählten Imperator Carolus II. mit seinem ganzen Hofstaat, samt der Familien, zu einer gewaltigen Feier auf sein Schloss einlädt. Drachenfels vergiftet seine Gäste und paralysiert sie. Dann lässt er sie vor dem üppig und prachtvoll angerichteten Bankett sitzend verhungern. Dies löscht einige bedeutende Adelslinien des Reiklandes aus und destabilisiert die ganze Provinz und die Macht der Gewählten Imperatoren als solche.

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1979-2303 i.K.

Das Dunkle Zeitalter: Kurfürstin Magritta von Westerland wird zur Imperatorin gewählt, doch der Kult des Sigmar weigert sich, sie zu krönen, genau wie irgendeinen anderen Kurfürsten, wodurch die Gewählten Imperatoren ohne Nachfolger dastehen. Das ganze Kurfürstensystem bricht zusammen, und schon bald kämpfen die meisten Provinzen nur noch für sich selbst. Kleine Kriegsherren reißen Titel an sich und erklären sich zu Grafen, Herzögen, Fürsten oder gleich Königen, und das frühere Imperium versinkt in Angst und Entsetzen.

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2010-2146 i.K.

Die Vampirkriege: Das Imperium ist in tausende rivalisierender Fraktionen zerfallen, und die Vampirfürsten Sylvanias erheben sich, um das Durcheinander auszunutzen. Die Folge sind insgesamt drei große Kriege, in denen unterschiedliche Vampirfürsten versuchen, das zersplitterte Imperium zu unterjochen. Jedes Mal werden die Vampire durch eine Mischung aus unwahrscheinlichen Allianzen, waghalsigen Risiken und klugen Strategien zurückgeschlagen.

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2051 i.K.

Zweite Belagerung von Altdorf: Der Vampirfürst Vlad von Carstein wird getötet. Seine Gattin Isabella begeht Selbstmord, unfähig, ohne ihn weiterzuleben. Ihre Armeen zerfallen daraufhin in verfehdete Fraktionen, was den Ersten Vampirkrieg beendet.

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2100 i.K.

Nachdem die Schlacht der Vier Heere ohne Entscheidung, dafür aber mit zahlreichen Mordversuchen durch Verbündete endete, die scheinbar auf der Seite des Imperiums standen, wird entschieden, dass es endlich an der Zeit ist, einen gemeinsamen Wahlversuch zu unternehmen und sich zu vereinen. Kurfürst Helmut ist der erfolgversprechendste Kandidat, bis herauskommt, dass er in Wahrheit ein Zombie unter der Kontrolle von Konrad von Carstein ist, eben jenes Vampirfürsten, den sie alle gemeinsam zu besiegen versuchten. Alle Versuche einer neuen Wahl werden verworfen.

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2135 i.K.

Dritte Belagerung von Altdorf: Der Vampirfürst Mannfred von Carstein beginnt einen überraschenden Winterfeldzug auf die Hauptstadt des Reiklandes, das sich gerade von einem Sommer voller Unruhen in der Bevölkerung erholt. Er wird zurückgeschlagen, als der Großtheogonist des Sigmar einen verbotenen Zauber wirkt, der die Nekromantie des Vampirs bannt.

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2203 i.K.

Über Schloss Drachenfels öffnet sich ein Riss in das Reich des Chaos, was zur Vernichtung beinahe jeder lebenden Seele in Bögenhafen und Übersreik führt. Nach über einer Woche des Schreckens schließt sich der Riss mysteriöserweise.

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2302-2304 i.K.

Der Große Krieg gegen das Chaos: Asavar Kul, Ewig Auserwählter des Chaos, führt eine Horde von unvorstellbarer Größe nach Kislev und vernichtet alles in seinem Weg. Daraufhin erklärt ein junger Adeliger aus Nuln, dass ihn Sigmar erwählt habe, und vereint die zersplitterten Fraktionen des Imperiums zu einer mächtigen Armee, um Kislev zu befreien. Am Ende besiegt er Asavar Kul vor den Toren Kislevs an der Seite kislevitischer, zwergischer und elfischer Verbündeter.

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2304-2369 i.K.

Herrschaft von Magnus dem Frommen: Magnus von Bildhofen wird zum Imperator gewählt. Magnus I. ist der erste gewählte Imperator seit fast tausend Jahren, der allen Provinzen von Sigmars Reich vorsteht. Er nutzt die Popularität, die ihm sein Sieg im Großen Krieg gegen das Chaos einbrachte, zu umfassenden Reformen und beendet die Korruption, die das Imperium zuvor fast in die Knie gezwungen hatte, erlässt neue Gesetze, die die Macht des Adels, der Kulte, Gilden und vieler mehr beschränken. Er ordnet auch die Gründung vieler neuer Institutionen an, darunter der Staatstruppen der Provinzen, der Imperialen Marine und kontroverser Weise auch der Akademien der Magischen Orden in Altdorf, was zum ersten Mal in der Geschichte Magie im Imperium legalisiert.

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2308-2310 i.K.

Der Dritte Parravon-Krieg: Das bretonische Herzogtum Parravon fällt über den Pass der Grauen Dame im Reikland ein. Die Bretonen behaupten, dass diese militärische Eskalation bei Übersreik durch die Aufstellung der Staatstruppen nötig geworden sei, durch die uralte Verträge gebrochen worden seien. Sie werden rasch zurückgeschlagen, und im folgenden Jahr wird Parravon belagert. Nachdem man ein gutes Jahr damit verbracht hat, rings um Parravons enorm hohe Mauern Scharmützel auszufechten und sich Beleidigungen zuzubrüllen, verhandelt der König von Bretonia im Namen Parravons mit Imperator Magnus I., was den Krieg beendet.

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2402-2405 i.K.

Der Vierte Parravon-Krieg: Das bretonische Herzogtum Parravon fällt erneut über den Pass der Grauen Dame im Reikland ein. Übersreik wird während dieses Krieges gleich zweimal belagert, hält aber stand. Am Ende wird der Frieden durch das Eingreifen von Imperator Dieter IV. erreicht, der zustimmt, den Parravonern eine enorme Summe Geld dafür zu zahlen, dass sie sich zurückziehen, was ihm bei Hofe viel Kritik einbringt.

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2415 i.K.

Die Nacht der tausend arkanen Duelle: Zwischen den acht Magischen Orden bricht in Altdorf Krieg aus, der ganze Viertel der Stadt verwüstet und zum Tod von sechs der acht Patriarchen führt. Der Kult des Sigmar nimmt massiven Einfluss auf den Prinzen von Altdorf und Imperator Dieter IV. und verlangt die Schließung der Akademien. Diese erfolgt, was zur Hinrichtung vieler Magister führt und die Nutzung der Magie im Imperium effektiv beendet. Viele der überlebenden Magister fliehen aus den Akademien, um nie mehr zurückzukehren.

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2420-2424 i.K.

Waaagh Grom: Der Goblin-Waaaghboss Grom der Fettsack führt eine enorme Horde von Grünhäuten durch das Imperium und brandschatzt viele Städte und Dörfer des Reiklandes, ehe er schließlich unbesiegt gen Westen zieht, um dort in See zu stechen. Das Fehlen der Magister aus den noch immer geschlossenen Akademien der Orden wird weithin als Ursache für die wiederholten Niederlagen der reikländischen Armeen ausgemacht.

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2429 i.K.

Westerland erkauft sich bei Imperator Dieter IV. seine Unabhängigkeit und gründet sich selbst als das Ödland neu, mit Marienburg als seiner Hauptstadt. Die Kurfürsten berufen sich daraufhin auf Gesetze gegen die Korruption, die Imperator Magnus der Fromme fast hundert Jahre zuvor erlassen hat, und setzen Dieter in Folge dieses Skandals ab. Er wird durch den Großfürsten Wilhelm aus dem Hause Holswig-Schliestein zu Reikland ersetzt, der den Thron als Imperator Wilhelm III. besteigt und der die imperiale Dynastie begann, die noch heute regiert.

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Die Schlacht in der Grootscher Marsch: Imperator Wilhelm III. beugt sich dem Druck der übrigen Kurfürsten und reagiert auf die Abspaltung des Ödlandes, indem er die Staatstruppen versammelt, um Marienburg zurückzuerobern. Im späten Herbst treffen die Heere in der Grootscher Marsch aufeinander, direkt vor den Toren von Siert, und das Imperium wird von der fortschrittlichen Flotte Marienburgs, gut ausgebildeten Söldnern und Milizionären und der Magie der Hochelfen-Verbündeten des Ödlandes zurückgeschlagen. Widerwillig bestätigt Wilhelm die Unabhängigkeit des Ödlandes mündlich, weigert sich aber, diese mit einem Vertrag zu ratifizieren. Marienburg akzeptiert dies und zieht seine neue Grenze bei Siert.

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2430 i.K.

Verärgert über die Unfähigkeit der Staatstruppen, der Magie der Elfen und den marienburger Schiffen etwas entgegenzusetzen, setzt Imperator Wilhelm III. die Rechte der Magischen Orden wieder in Kraft, nachdem deren Akademien 15 Jahre lang geschlossen waren, und investiert hohe Summen in den Schiffsbau bei Reikshafen.

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2431 i.K.

Das Große Feuer von Altdorf: Der gerade erst wieder legalisierte Feuerorden setzt bei einem Unfall Teile von Altdorf in Brand, als ein Zauber fehlschlägt, wodurch viele Gebäude niederbrennen. Viele bedrängen Imperator Wilhelm III., die Orden erneut zu verbieten, doch er entscheidet sich, die Akademien offen zu lassen, wenn auch unter stärkerer Aufsicht des Kultes des Sigmar.

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2453 i.K.

Vierte Belagerung von Altdorf: Der Todesfürst Arkhan der Schwarze fällt im Reikland ein und marschiert mit einer scheinbar endlosen Horde wankender Leichen gen Altdorf. Als die Belagerung beginnt, dringt Arkhan ungesehen in die Kathedrale des Sigmar ein und stiehlt das dort verborgene Liber Mortis. Minuten nach seiner Flucht bricht seine ganze Armee in sich zusammen, was tausende verwesender Leichen vor den Mauern zurücklässt und Soldaten, die gleichermaßen verwirrt und erleichtert sind.

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2480 i.K.

Auf Schloss Drachenfels wird Constant von Drachenfels von Kronprinz Oswald von Königswald zu Ostland erschlagen.

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2483 i.K.

Imperator Luitpold III. unterzeichnet einen Vertrag mit dem Ödland, das die Passage von Schiffen der Imperialen Marine durch die Hafenstadt Marienburg gestattet. Zum ersten Mal seit der Abspaltung segeln Kriegsschiffe aus dem Reikland wieder aufs offene Meer hinaus, auch wenn der Wegzoll dafür absurd hoch ist.

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2502 i.K.

Imperator Luitpold III. stirbt im Schlaf. Nach einer knappen Abstimmung wird Luitpolds Sohn als sein Nachfolger gewählt und in der Kathedrale des Sigmar als Imperator Karl-Franz I. gekrönt.

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2505 i.K.

Mit imperialer Erlaubnis versucht der Stückeschreiber Detlef Sierck auf Schloss Drachenfels, ein Bühnenstück für Imperator Karl-Franz I. und den versammelten Adel uraufzuführen. Die Vorstellung geht katastrophal schief.

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2508 i.K.

Malathrax der Mächtige, ein enormer Höllenfeuerdrache, terrorisiert das Vorbergland, verheert Dörfer und raubt Weidetiere, ehe er gen Norden über die Hagerberge vertrieben werden kann. Nach mehreren Monaten der Jagd und der Auslöschung des vollständigen Ritterordens des Ebenholzschwertes wird der Drache vom Imperialen Jagdmarschall Markus Wulfhart getötet, der drei Pfeile in seinem Herzen versenkt.

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