diff --git a/compendium/wfrp4e-starter-set.journals.json b/compendium/wfrp4e-starter-set.journals.json index 3964bbe..9696596 100644 --- a/compendium/wfrp4e-starter-set.journals.json +++ b/compendium/wfrp4e-starter-set.journals.json @@ -103,6 +103,10 @@ "Old Blue Eyes Is Back!": { "name": "Blaue Augen sind zurück!", "text": "

Baron Aloysis Arschloch, @UUID[Actor.VdDotfA5zyWYdtwc]{Ferdinands} Jugendfreund, bittet um Hilfe. „Die Stadtbewohner von Flechtben behaupten, irgendein Geist beschütze sie. Also dein Spezialgebiet, alter Junge, nicht meins.“ Die Familie Arschloch regierte einst die Stadt Flechtben. Doch die Bauern haben sich in den letzten 300 Jahren selbst regiert. Sie feiern einen örtlichen Helden namens „Blaue Augen“, der angeblich gegen den tyrannischen Baron Arschloch ihrer Zeit kämpfte und der Kleinstadt die Freiheit erkämpfte. Der örtlichen Sage nach werde Blaue Augen zurückkehren, sollten die Leute von Flechtben ihn je brauchen, und er wird allgemein als großer Held gefeiert. Arschloch glaubt kein Wort davon. Er zahlt Ferdinand und seiner Gruppe jeweils @Credit[4gc mode=each]{4 Goldkronen}, um das vermeintliche Geisterproblem zu beheben.

Die Schwierigkeiten begannen, als Bürgermeister Helmut Holt beschloss, ein Fest zu Flechtbens 300-jährigem Bestehen als freie Stadt auszurichten. Da dabei ein riesiges Bildnis von Arschlochs Vorfahren verbrannt wurde, nahm der Baron dies als Beleidigung seines Familiennamens. Also drohte Arschloch, jeden Feiernden einzusperren, der durch seine Stadt Leche nach Flechtben reiste. Nicht lange danach begann der Spuk. Seltsame Lichter, sich bewegende Gegenstände, kalte Stellen und Schlimmeres breiteten sich langsam über Leche aus. Nichts Ernstes, doch Arschloch gefällt es nicht. Und um alles noch schlimmer zu machen, kommen auch Berichte über zwei blaue Feuer in den Wäldern um Flechtben herein. Arschloch möchte, dass die Charaktere die Wahrheit hinter diesem sogenannten „Spuk“ aufdecken.

Spuk?

Wenn die Charaktere in Leche eintreffen, ist der Spuk bereits vorbei, und es bleibt ihnen nur eine kalte Spur. In Flechtben sieht es anders aus. Dort schwirren die Stadtbewohner voller Geschichten über @UUID[Actor.octRyafIOk1ZNiLL]{Blaue Augen}. Sie erzählen ausgeschmückte Geschichten von seinen Taten, die ihre Stadt vor den Untaten der Arschlochs retteten, und bezeichnen Blaue Augen oft als den zurückgekehrten Ranald oder gar den wiedergeborenen Sigmar! Viele Stadtbewohner glauben, der Geist von Blaue Augen wohne in einem verlassenen Turm im @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.UqeZNqbpV8uocCUN]{Reikwald} im Norden, wo sie ihrem mächtigen Helden Dankesopfer hinterlassen.

Wird der Turm untersucht, erweist er sich als Ruine. Es gibt jedoch Hinweise auf jüngste Bewohnung und Aktivität: eine ausgebrannte Feuerstelle, eine relativ frische Latrinengrube, einige seltsame Brandflecken und eine zurückgelassene Ledertasche voller blauem Pulver. Auch reichlich Blut. Aber keine Leiche.

Der Blutspur zu folgen führt zu einer schwer verwundeten, panischen und von Schmerzen geplagten Frau. Sobald sie sich beruhigt, stellt sie sich als Gertrude Farlanger vor, eine Ingenieurin. Martich Wolochin, der Bürgermeister von Flechtben, hatte Farlanger und ihren Mann Davrich angeheuert, um in Leche Spuk vorzutäuschen und blaue Lichter im Wald um seine Stadt herum aufzustellen. Vermutlich alles, um das Fest zu untermauern und die Arschlochs zu bestrafen. Farlanger hatte ihr Lager beim Turm aufgeschlagen, in der Annahme, es sei ein sicherer Ort im Wald. An jenem Morgen hatte ihr Mann die Turmruine untersucht und etwas ihres Sprengstoffs verwendet, um eine Kammer zu öffnen, die er entdeckt hatte. Dann zersprang die Steinplatte, ein gellendes Heulen betäubte sie, während sich ein Geist durch die Luft wand und sich in Davrichs Gesicht stürzte. Daraufhin wandte er sich seiner Frau zu, Augen und Mund von blauem Feuer triefend, und griff an.

Wird die geheime Kammer untersucht, finden die Charaktere Wände voller leuchtender Fresken, unberührt von der Zeit. Sie zeigen einen großen Helden in der Heraldik derer von Arschloch, der ein mächtiges Gespenst mit brennenden Augen besiegt. Einer zarten Goldinschrift an einer Wand zufolge erhielt die Stadt Flechtben einen Freibrief zur Selbstverwaltung als Belohnung dafür, dass sie geholfen hatte, das blauäugige Gespenst unter dem Turm einzufangen und zu versiegeln, und im Gegenzug dafür, den unheiligen Ort für alle Zukunft vor Schaden zu bewahren, einen Eid geleistet hatte.

Zurück in Flechtben

Als die Charaktere nach Flechtben zurückkehren, wütet @UUID[Actor.octRyafIOk1ZNiLL]{Blaue Augen} auf einem mörderischen Streifzug. Er hat bereits Dutzende Stadtbewohner getötet, und der Rest ist auf der Flucht, völlig unfähig, dem untoten Monster etwas anzuhaben. Alle Überreste von Davrichs Körper wurden vom blauen Feuer verzehrt und hinterließen einen schwarz gewandeten, skelettartigen Schrecken.

Da er nur durch Magie verwundet werden kann, ist dies ein harter Kampf, und @UUID[Actor.VdDotfA5zyWYdtwc]{Ferdinand} wird dabei den Ausschlag geben. Überleben die Charaktere, hält Arschloch sein Wort und zahlt bereitwillig. Findet er zudem heraus, worauf der Freibrief der Stadt als freie Stadt beruht, fällt er in Flechtben ein und sichert es sich rasch als Teil seines Lehens. „Nun, sie haben diesen Turm ja nicht beschützt, oder, alter Junge? Ich tue nur, was recht und billig ist.“

Der neue Baron von Flechtben ist jedoch alles andere als recht und billig und bestraft die übrigen Stadtbewohner sogleich für ihre jahrelange Auflehnung und die Verunglimpfung seines guten Familiennamens.

" + }, + "Memories Of Blood": { + "name": "Erinnerungen des Blutes", + "text": "

Das Dorf Grauner wird wegen der jüngsten Unruhen nicht mehr von Staatssoldaten beschützt. Also bittet Gavrich Bloch, der Sohn des Dorfältesten und alter Armeekamerad @UUID[Actor.Z5D8INeGdPo4esse]{Salundras}, um Hilfe. Gavrich möchte eine örtliche Miliz ausbilden, war aber selbst nie ein guter Offizier, weshalb er Salundra bittet, einzuspringen. „Komm schon, Sal, wird wie in alten Zeiten!“ Die Leute von Grauner würden für eine solche Ausbildung normalerweise ihren Lehnsherrn — und Salundras Cousin — Baron Ruprecht Graufelsen bitten, doch der weigert sich, Hilfe zu leisten.

Gavrich weiß, dass zwischen Salundra und ihrem Cousin Ruprecht keine Liebe verloren ist, und hofft, dass sie und ihre Freunde helfen werden. Bezahlen kann Gavrich nichts, doch es gibt Unterkunft und so viel Bier, wie jeder in der örtlichen Taverne Die Arme des Moorkönigs trinken kann.

In Grauner

Bei ihrer Ankunft treffen die Charaktere Sebastian Bloch, den Dorfältesten und Gavrichs Vater; @UUID[Actor.pqXdP14EWc9KcAhU]{Berthilda Hebamme}, eine Witwe, die den Frauenrat anführt; und Parzival Reisefuhrer, einen aufdringlichen Gerichtsvollzieher. Gavrich schlägt vor, Reisefuhrer abzulenken, damit er nichts von den Vorbereitungen erfährt, da er sonst dem Baron davon erzählen könnte.

Dorfältester Bloch und Hebamme schlagen vor, die Charaktere sollten eine Ausrede für ihre Anwesenheit vorbringen, etwa dass sie im Auftrag von Arbeitgebern in Übersreik Tiermenschen jagen. Wird dieser Vorschlag aufgegriffen, zeigt Reisefuhrer sofort Interesse daran, mit den Charakteren auf Erkundung zu gehen. „Endlich wahre Soldaten! Wir werden sehen, wo der Barthel den Most holt!“

In Wahrheit will Reisefuhrer die Charaktere ausfragen, da er aktiv nach verdächtigen Aktivitäten sucht. Baron Ruprecht weigert sich, eine örtliche Miliz zuzulassen, wegen Berichten über mögliche Aktivitäten dunkler Kulte unter den Dorfbewohnern. Der Baron ist sich nicht sicher, ob die Dorfbewohner korrumpiert sind, weshalb er sich weigert, sie zu bewaffnen, doch er will auch nicht auf die Steuern verzichten, weshalb er keine Säuberung angeordnet hat. Stattdessen hat er Reisefuhrer geschickt, um seine Augen und Ohren zu sein. Reisefuhrer wird seinem Herrn an diesem Abend berichten, was er über die Charaktere erfährt.

Der Angriff

Am nächsten Abend greift eine kleine Herde @UUID[Actor.K57y8T7OKCJl2uEX]{Tiermenschen} Grauner an.

Die Dorfbewohner überlassen den SC die Sache. Die @UUID[Actor.K57y8T7OKCJl2uEX]{Tiermenschen} ziehen sich zurück, sobald sich der Kampf gegen sie wendet. Jeder Charakter, der einen einfachen Wissen (Reikland)- oder Intuition-Wurf ablegt, erkennt, dass dies untypisches Verhalten ist — Tiermenschen ziehen sich normalerweise nicht so schnell zurück. Dennoch feiern die Leute von Grauner den Sieg mit einem Fest zu ihren Ehren. In Wahrheit hat der heimliche Kultist den Angriff inszeniert, um die Fähigkeiten der Charaktere auf die Probe zu stellen.

Anschuldigungen

Am nächsten Morgen trifft ein Agent des Barons ein — Hexenjägerin Hedwig Tiermann — mit 6 Soldaten. Tiermann behauptet, die Charaktere seien Ketzer, und legt Baron Ruprechts Zeugenaussage vor, wonach @UUID[Actor.Z5D8INeGdPo4esse]{Salundra} eine aufsässige Range sei, die das Leben einer Soldatin der Pflicht als adlige Sprösslingin vorzieht! Sie müsse sich jetzt offenbaren! Glücklicherweise bietet @UUID[Actor.pqXdP14EWc9KcAhU]{Hebamme} an, die Gruppe aus Grauner herauszuschmuggeln, während Gavrich und der Dorfälteste Bloch die Hexenjägerin hinhalten.

Das Blut fließt

Unglücklicherweise ist @UUID[Actor.pqXdP14EWc9KcAhU]{Hebamme} zugleich die Kultistin. Sie verlor ihren Mann Ortlouf vor fünf Jahren bei einem unbedacht von Baron Ruprecht angeordneten Angriff auf Tiermenschen. Als Hebamme davon erfuhr, geriet sie in Raserei und stürmte in den Wald, ihr Zorn unbeschreiblich. Sie erschlug zahllose Tiermenschen, bis sich die übrigen, zu ihrer eigenen Überraschung, demütig vor ihr verneigten, da sie den Blutgott in ihr spürten. Da erkannte Hebamme, wer ihr wahrer Feind war, und lebt seither nur noch für eines: Baron Ruprecht und all seine Verwandten zu töten. Einschließlich @UUID[Actor.Z5D8INeGdPo4esse]{Salundra}. Hebamme führt die Gruppe zu einem Wald, in dem sich 8 @UUID[Actor.K57y8T7OKCJl2uEX]{Tiermenschen} verstecken, und schreit in gespielter Angst auf, als diese sie überfallen. Im unerwartetsten Moment greift sie dann zu einem hinter einem Baum versteckten Kriegsstab und brüllt „Blut für den Blutgott!“, ehe sie sich dem Kampf gegen die Gruppe anschließt.

Niemand glaubt Hebammes Verrat, es sei denn, die Gruppe bringt Beweise — Beweise, die ketzerisch sind, sie überhaupt bei sich zu tragen. Sind die Charaktere klug, ziehen sie sich nach Übersreik zurück. Natürlich wird Tiermann ihnen folgen, mit ziemlicher Sicherheit mit Vorwürfen wegen des Mordes an der wehrlosen Frau Hebamme im Gepäck …

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