core.journals.json: Glorious-Reikland-Kapitel — Fortschritt (40/59 Seiten): Schilderheim, Stimmingen

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2026-08-09 11:48:24 +02:00
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"Schädelheim": {
"name": "Schädelheim",
"text": "<div><p><span data-contrast=\"auto\">Schädelheim liegt nahe der @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.hzsgHYLKdpuJXls5]{Grootscher Marsch}, an der Mündung der Mos in den @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik}, und nutzt den lukrativen Umstand, dass es an der Handelsroute zwischen Marienburg und @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.V6tkgQ9A2skppjyl]{Altdorf} liegt, indem es nur so vor Gasthäusern und Tavernen wimmelt, die die Passagiere und Besatzungen vorbeifahrender Schiffe ködern. Zudem gibt es hier Fähren über beide Flüsse, was die Stadt zum Zentrum der vielen umliegenden Gemeinden im Marschland macht.</span></p></div><div><p><span data-contrast=\"auto\">Südlich des Stadtzentrums steht ein alter Tempel, der @UUID[JournalEntry.NcH9OhleJFfaUdon.JournalEntryPage.HfmrIexylrgxIz2x]{Morr} geweiht ist, dem Gott des Todes. Das große, bröckelnde Gebäude ragt schon seit den Anfängen der Stadt über dieser auf und ist möglicherweise sogar älter als die Stadt selbst. Wegen des Tempels haben viele Einheimische eine besonders starke Affinität zu Morr, etwas, das man außerhalb der Ostmark sonst eher selten sieht, besonders im sigmaritischen Reikland. Dies ist etwas, das die örtlichen Sigmariten gern berichtigen würden.</span></p></div><div><section id=\"secret-wdzBw75Mn3g8CHUW\" class=\"secret\"><ul><li><p><strong>Weltweites Totenwache</strong>: <em>Die an der Schwelle</em>, ein morrianischer Weltuntergangskult, ist dem Kult des Sigmar aufgefallen. Der Kult ist in <strong>Schädelheim</strong> ansässig und wird von Dokter Talima L. Siuder geführt, einer selbsternannten „Nehekhara-Expertin\". <em>Die an der Schwelle</em> glauben, dass die gesamte Menschheit am Rande des Todes steht. Der Kult glaubt zudem, die Totengräber der gesamten menschlichen Spezies zu sein, und manche Mitglieder sind eifriger als andere darauf bedacht, dieses Schicksal zu beschleunigen. Natürlich kann der Kult des Sigmar nicht direkt eingreifen, aus Furcht vor einem religiösen Zwischenfall, doch er zahlt gern freie Söldner dafür, „ein Wörtchen mit Dokter Siuder zu reden\".</p></li></ul></section></div>"
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"Schilderheim": {
"name": "Schilderheim",
"text": "<p>Schilderheim erhebt sich stolz an der Stelle, an der die Schilder in den @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik} fließt. Sie ist eine der wichtigsten Handelsstädte des Reiklandes. Es ist zudem die Heimat einer überraschenden Vielfalt von Flussvögeln, besonders Wattvögel. Der bekannteste ist der Rote Kranich, ein am ganzen Reik sesshafter Vogel, der dafür bekannt ist, dass er schwere Steine zum Knacken von Muscheln verwendet.</p><p>Obwohl ihre Stadt bereits sehr wohlhabend ist, haben die Kaufmannsgilde und die Bürgermeister der Stadt höhere Ziele und schauen neidvoll auf den Reichtum @UUID[.V6tkgQ9A2skppjyl]{Altdorfs} und Marienburgs. Da auch sie ihr Stück vom Kuchen will, hat die örtliche Stauergilde gerade erst ihre Preise erhöht, was sich als äußerst unpopulärer Schachzug erwies und zu Streitigkeiten führte, die teils auf der Straße ausgetragen wurden. Um die Gebühren zu vermeiden, haben manche Kaufleute auch schon versucht, die Stauergilde ganz zu umgehen, indem sie das Umladen mitten auf dem Fluss von eigenen Leuten erledigen lassen oder nicht nur Waren, sondern gleich ganze Barken tauschen. Kaufleute, die sich an dieser Praxis beteiligten, mussten danach mitansehen, wie ihre Kontore niederbrannten, ihre Lagerhäuser geplündert wurden und man ihre Barken versenkte wobei die Stauergilde behauptet, dass dies selbstverständlich nichts mit ihren hochanständigen Mitgliedern zu tun habe. Die Kaufmannsgilde ist ihrerseits dazu bereit, ein hübsches Sümmchen an die zu bezahlen, die die Schuld der Stauer beweisen können.</p><section id=\"secret-KXEHaQ609KszENpm\" class=\"secret\"><ul><li><p><strong>Schmeckt wie Huhn</strong>: Æpicarion ein wohlhabender Kaufmann aus Myrmiden in den Grenzlandfürstentümern ist in <strong>Schilderheim</strong> eingetroffen, auf seiner Mission, von jedem Tier der Alten Welt zu essen. Nun hat er die Wildvögel der Region ins Visier genommen. Die Gastwirte Schilderheims kommen dem nur zu gern entgegen bis Menschen zu verschwinden beginnen. Die Stadtbewohner sind sich sicher, dass Æpicarion mehr als nur Wildvögel verspeist. Verängstigt und verzweifelt heuern sie jeden durchreisenden Söldner an, um dem fremden Kaufmann ein Ende zu bereiten oder ihn zumindest zum Weiterziehen zu bewegen. Erreichen solche Leute Æpicarions Gemach, finden sie ihn tot vor, wobei sich etwas von innen heraus durch seine Eingeweide gefressen zu haben scheint. Dann beginnen sich die Leichen zu häufen, und die angeheuerten Söldner werden plötzlich zu Hauptverdächtigen; schließlich, wer kann schon sicher sein, dass nicht sie es waren, die Æpicarion getötet haben?</p></li></ul></section>"
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"Stimmigen": {
"name": "Stimmingen",
"text": "<p><span data-contrast=\"auto\">In Stimmingen liegt die wichtigste Brücke über die Ober, was in Kombination mit dem Zugang zum @UUID[.RRwo3WYqdXvQ9jJp]{Kanalsystem des Vorberglandes} dafür sorgt, dass viel von dem Verkehr, der nach @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.icaZcokQLawViHCq]{Übersreik} geht, durch Stimmingen kommt und es zu einer der geschäftigsten Markstädte im Süd-Vorbergland macht. Es ist weithin für seine üppigen Obstgärten und als Quelle des bekanntesten reikländischen Apfels bekannt, des süßen und zugleich angenehm säuerlichen Ernwald. Der Ernwald gedeiht nur auf den Böden Stimmingens, was alle Versuche vereitelte, ihn auch anderenorts im Imperium anzubauen. Neben Apfelliebhabern und neidischen Obstbauern hat der Ernwald auch eine erstaunlich große Halblingpopulation in die Gegend gelockt, deren delikate Apfelkuchen, Apfelpasten, Apfeltorten und besonders Apfelweine man das ganze Jahr über in nahezu allen Gaststätten des Ortes findet, besonders zur Pastetenwoche am Herbstanfang. Dieses Halblingfest wird in Stimmingen von jedermann gefeiert und ist für Reich und Arm gleichermaßen eine Gelegenheit, an Verkostungen und Wettessen teilzunehmen und sich einfach nur ungehemmt an allen Arten von süßen und gebackenen Köstlichkeiten zu laben.</span></p><section id=\"secret-kSZ4cgq6VJwb84j3\" class=\"secret\"><ul><li><p><strong>Zwei Daumen hoch</strong>: Proserpina „Pinny\" Applebee servierte den Leuten von <strong>Stimmingen</strong> vor fast einem Jahrzehnt erstmals ihren Ratten-Apfel-Eintopf, der inzwischen zur örtlichen Spezialität geworden ist. Feinschmecker staunen über seinen reichen Geschmack, und Doktoren wundern sich über seine geradezu belebende Wirkung! Doch als ein reisender Mönch einen menschengroßen Daumen mit einer hakenförmigen Rattenklaue am Ende findet, verbreiten sich Gerüchte (und Übelkeit) wie ein Lauffeuer ... Was für Ratten hat Pinny da bloß gekocht? Das Kulturelle Komitee von Stimmingen möchte es dringend herausfinden doch Pinny wird alles in ihrer beträchtlichen und unerwarteten Macht Stehende tun, um zu verhindern, dass jemand ihre Geheimnisse in der Kanalisation aufdeckt.</p></li></ul></section>"
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