core.journals.json: Glorious-Reikland-Kapitel — Fortschritt (12/59 Seiten)
Übersetzt: Die grimmen, dunklen Wälder (Übersicht), Der Reikwald, Blutkiefernwald, Der Grissenforst.
This commit is contained in:
@@ -880,6 +880,22 @@
|
||||
"Drachenberg": {
|
||||
"name": "Drachenberg",
|
||||
"text": "<p>Der verdrehte Gipfel, der als Drachenberg bekannt ist, ragt hoch über das zentrale @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.0Cmr0LZ3boLbNt6p]{Vorbergland} auf. Um seinen Fuß windet sich der Fluss @UUID[.I0krpnI0RnVs5RwK]{Bögen}, und man kann ihn viele Meilen weit sehen. Wann immer Ärger heraufzieht, werfen die Bewohner der nahen Stadt @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.ce2KXRME2HzCxXhg]{Wehburg} einen raschen Blick zum Gipfel und formen das Kometenzeichen Sigmars, um sich vor dem Bösen zu schützen, denn der Drachenberg ist berüchtigt. Sein Name kommt nicht von ungefähr, denn sein Umland war lange Zeit der bevorzugte Jagdgrund vieler großer Bestien und anderer monströser Kreaturen wie @UUID[Compendium.wfrp4e-core.actors.z8f3vySKIpTxGr62]{Basilisken}, @UUID[Compendium.wfrp4e-core.actors.KeB0khEeq462qTJw]{Lindwürmer} und @UUID[Compendium.wfrp4e-core.actors.XtVkAVgZRIIgrBXb]{Mantikore}.</p><p>Die gewaltige Rote Drachin Caledair – die „Sense des Feuers\" – richtete ihren Bau einst in den Höhlen nahe dem Gipfel ein und jagte ungezählte Generationen lang über den Weiten des @UUID[.0Cmr0LZ3boLbNt6p]{Vorberglandes}. Sie wurde schon länger als ein Jahrhundert lang nicht mehr gesehen, doch es kann niemand sagen, ob sie fort ist oder noch immer hoch oben unter dem Gipfel schläft.</p><p>Der Drachenberg ist tückisch, mit steilen Wänden, die selbst erfahrene Kletterer abschrecken, und ohne sichere Routen zu seinen Höhen. Um seinen Fuß herum drängen sich Bäume, und viele wachsen auch noch in der Höhe, doch die Bodendecke dort ist dünn, und schon mehr als ein wagemutiger Kletterer kam ins Rutschen und stürzte in den Tod. Dennoch gibt es immer wieder Tapfere und Dumme, die den Drachenberg zu ersteigen versuchen, denn wer vermag schon zu sagen, welche Schätze sich in den unbekannten Höhen verbergen.</p><section id=\"secret-HLEp4bPyi24HxRjZ\" class=\"secret\"><ul><li><p><strong>Interview mit einer Slayerin</strong>: Der Drache Caledair wurde seit Generationen nicht mehr gesichtet, doch das bedeutet Thogna Barrenfaust, einer Slayerin, gar nichts. Die Wachen von <strong>Schloss Mantikor</strong> am Fuße des <strong>Drachenbergs</strong> erzählen, Barrenfaust sei dort oben, seit die große Wyrm zuletzt gesehen wurde, und nie wieder heruntergekommen. Glaubt man den Wachen, hat sie dort oben unermessliche Reichtümer gefunden, die sie nicht nutzen kann, „schließlich ist sie eine Slayerin, die haben ja Gelübde, versteht sich\". Bringt man Barrenfaust jedoch ein Fass von Bugmans feinstem Bier, soll sie, tief in ihren Bechern versunken, jedes Geheimnis ausplaudern. Man muss sie nur finden.</p></li></ul></section>"
|
||||
},
|
||||
"The Grim, Dark Forests": {
|
||||
"name": "Die grimmen, dunklen Wälder",
|
||||
"text": "<p>Die weitläufigen Wälder des Reiklandes werden zu den sichersten des Imperiums gezählt, doch abseits der bevölkerten Flüsse und der von Bäumen gesäumten Straßen ist derart zuversichtliches Gerede rasch vergessen. Meilenweit und unerkundet ragen Eichen, Kiefern, Eschen und Buchen in die Höhe und bieten verzweifelten Banditen und wilden Tieren Zuflucht. Und je tiefer man in den Wald eindringt, desto gefährlicher wird dieser.</p><p>@UUID[.UqeZNqbpV8uocCUN]{Der Reikwald}</p><p>@UUID[.IzconBpgyB3I147U]{Blutkiefernwald}</p><p>@UUID[.so1ZUXSSYFRvxkhp]{Der Grissenforst}</p>"
|
||||
},
|
||||
"The Reikwald": {
|
||||
"name": "Der Reikwald",
|
||||
"text": "<p>Der Reikwald bedeckt den Großteil der Fläche des Reiklandes abseits des @UUID[.0Cmr0LZ3boLbNt6p]{Vorberglandes} und wird nur um die zerklüfteten @UUID[.lQz1hI7bZQeVHuiQ]{Skaag-Hügel} oder dort lichter, wo er rings um die Städte und Dörfer gerodet wurde, die am @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik} und seinen Nebenflüssen liegen. Die meisten Reisenden bevorzugen die relative Sicherheit einer Flussreise und meiden Fahrten über die unsicheren Straßen aus gutem Grund, denn der Reikwald ist der bevorzugte Jagdgrund von Vogelfreien, Halsabschneidern und anderem gesetzlosen Pack. Zwar werden alle Hauptstrecken von den Straßenwächtern patrouilliert, doch deren Zahl ist gering, besonders gemessen an der Länge des Straßennetzes. Daher ist es nicht ungewöhnlich, umgestürzten Kutschen oder anderen Spuren des Banditentums zu begegnen. Der Großteil der Lichtungen und verlassenen Ruinen aus früheren Kriegen beherbergt heute die Lager der Gesetzlosen oder der Tiermenschen-Herden, die in den tiefen Wäldern umgehen. Daher kommt es immer wieder zu Einsätzen der Staatstruppen, um solche isolierten Orte zu säubern.</p><p>Das Blätterdach ist in weiten Teilen des Reikwaldes nicht so dicht, dass das Sonnenlicht vom Boden ferngehalten wird, doch in seinen Tiefen wird er immer düsterer und häufig auch sehr nebelig, besonders in den Auenwäldern am @UUID[.Zhp59VXYiv6dGfhR]{Reik}. Gelehrte behaupten, dass es vor dem Unberogen-Stamm, der das Imperium gründete, andere und ältere Stämme gab, die in den nebelverhangenen Wäldern lebten und deren Namen heute längst vergessen sind. Aus dieser Zeit gibt es noch immer konzentrische Ringe aus aufgerichteten Steinen, die „Oghams\" genannt werden, doch diese sind häufig überwuchert und nicht ohne ortskundige Hilfe zu finden. Isolierte Gemeinden folgen noch immer den alten Wegen – uralten Riten und Traditionen, die aus der Zeit vor Sigmar stammen – und man sagt, dass ihnen diese Kreise heilig seien. Gelehrte der @UUID[Compendium.wfrp4e-altdorf.journals.EmhvOkkzAir6pzCB.JournalEntryPage.LqyTrO7VNeMDukKY]{Magischen Orden} postulieren, dass einst schreckliche Schlachten um diese uralten Megalithstätten ausgetragen wurden, und es kommt immer wieder vor, dass wohlhabende Magister Expeditionen in die Tiefen des Reikwaldes entsenden, um mehr über diese magischen Steine herauszufinden.</p><section id=\"secret-WioW1NCN6go5zmQH\" class=\"secret\"><ul><li><p><strong>Fake it, bis du lebend rauskommst!</strong>: Straßenraub ist ein gutes Geschäft, doch nun will Mathilde Schlitz aussteigen. Sie beabsichtigt, ihre Verbrechensserie den Monstern des Waldes in die Schuhe zu schieben. Dazu plant sie, jemanden dafür zu bezahlen, authentische Tiermenschen-Artefakte von einem ihrer Herdensteine im <strong>Reikwald</strong> zu holen. Diese können dann an strategischen Stellen platziert werden, um die Straßenwächter zu täuschen. Kurz bevor sie sich jedoch aus dem Staub macht, wird Mathilde den Straßenwächtern zutragen lassen, dass Tunichtgute versuchen, ihre Verbrechen mit ruchlosen Artefakten zu vertuschen, und wo diese zu finden sind. So oder so wird man Mathilde keine Schuld geben können.</p></li></ul></section>"
|
||||
},
|
||||
"Bloodpine Woods": {
|
||||
"name": "Blutkiefernwald",
|
||||
"text": "<p>Südlich von @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.V6tkgQ9A2skppjyl]{Altdorf} liegt ein dichter Kiefernwald, der sich über die Südseite der magischen Bernsteinhügel erstreckt und in den @UUID[.UqeZNqbpV8uocCUN]{Reikwald} übergeht. Diesen Wald nennt man aufgrund der Farbe des Holzes der dort vorherrschenden Bäume den Blutkiefernwald. Das Holz der Blutkiefer ist bei den Handwerkern Altdorfs sehr begehrt und wird gern zur Herstellung edler Möbel für die Oberschichten Marienburgs und Nulns verwendet. Seit Kurzem ist Blutkiefernholz zunehmend schwerer zu bekommen, denn der Blutkiefernwald wird von immer mehr @UUID[Compendium.wfrp4e-core.actors.zzdOpKqBC28J66Mn]{Waldgoblins} des Spinnenklauen-Stammes bevölkert, denen es gelang, eine beträchtliche Zahl von @UUID[Compendium.wfrp4e-core.actors.VPVnyae6VHeD9cEP]{Riesenspinnen} zu zähmen. Nur wenige wagen es noch, dort Holz zu schlagen, da die meisten Holzfäller einfach verschwinden, wobei man ihre Schreie häufig noch tagelang durch den Nebel zwischen den Bäumen hallen hört, ehe sie endlich verstummen. Dies hat den Wert von Blutkiefernholz natürlich beträchtlich steigen lassen, was wiederum die verärgerten Sammler solch edler Möbel auf den Plan rief, von denen einige Söldner und private Abenteurergruppen anheuern, um die Goblins in Schach zu halten. Diese Herrschaften finden es billiger, das Problem unter Leichen zu begraben, als immer neue Höchstpreise für die begehrten Möbelstücke zu bezahlen.</p><section id=\"secret-Tg4wPVQwVUj1GhTa\" class=\"secret\"><ul><li><p><strong>Was steckt in einem Namen?</strong>: Im <strong>Blutkiefernwald</strong>, nicht weit von <strong>Ambergrissen</strong>, hängt ein Ring kopfüber an Bäumen festgebundener Leichen. Blut hat die Wurzeln nachtschwarz gefärbt, und die Rinde ist hier besonders rot. Die Leichen sind unversehrt, bis auf einen einzelnen Schnitt über jede Kehle. Sie wurden nicht von Tieren, Spinnen oder @UUID[Compendium.wfrp4e-core.actors.zzdOpKqBC28J66Mn]{Goblins} gefressen und zeigen keine Anzeichen eines Kampfes. Die Einheimischen behaupten, nichts zu wissen, und beteuern immer wieder, noch nie von einem derart schrecklichen Opfer gehört zu haben. Wendet man sich an die Schamanen des Bernsteinordens, sind auch diese ebenso wortkarg. Wird dem Grauen nicht nachgegangen, geschieht nichts weiter. Wird es untersucht: Nun, dann muss ein neuer Ring aus Blut errichtet werden, und die Einheimischen wissen genau, wie das geht ...</p></li><li><p><strong>Nichts soll verschwendet werden</strong>: Willibert Klemm – ein Kaufmann aus @UUID[JournalEntry.ozE2DMCMK64eE5pD.JournalEntryPage.V6tkgQ9A2skppjyl]{Altdorf} – ist außer sich vor Wut über die Gewinneinbußen durch das Eindringen von @UUID[Compendium.wfrp4e-core.actors.VPVnyae6VHeD9cEP]{Riesenspinnen} in den <strong>Blutkiefernwald</strong>. Doch an Klemm kommt niemand vorbei, ohne zuvor ein paar Groschen abzudrücken. Zudem braut sich bereits ein neuer Plan zusammen: Riesenspinnenseide! Kann er das Holz nicht verkaufen – nun, bei Handrich, dann verkauft er eben die Seide! Alles, was er dafür braucht, ist eine fähige Mannschaft von Seidensammlern, die Ausbildung erfolgt aus erster Hand.</p></li></ul></section>"
|
||||
},
|
||||
"The Grissenwald": {
|
||||
"name": "Der Grissenforst",
|
||||
"text": "<p>An seinem südöstlichen Ende verläuft der @UUID[.UqeZNqbpV8uocCUN]{Reikwald} entlang der Grenze zu Stirland und wird immer lichter, je mehr es flussaufwärts in Richtung des Stadtstaates Nuln geht. Dieser Teil des Waldes wird von den Einheimischen der Grissenforst genannt, und er besteht aus Hainen verdrehter Bäume mit dichtem Unterholz, in denen es nur so vor Tiermenschen, Hexern und Stämmen verwilderter Mutanten wimmeln soll. Daher sind die örtlichen Waidleute und Waldarbeiter stets in Gruppen unterwegs und bleiben nur selten über Nacht draußen. Es kommt immer wieder vor, dass man an dem Wald vorgelagerten Bäumen am Straßenrand flatternde Anschläge sieht, auf denen Belohnungen für vermisste Verwandte und Freunde ausgelobt werden, die im Wald verschwunden sind.</p><section id=\"secret-FSLWhr3bDvXlMgwC\" class=\"secret\"><ul><li><p><strong>Die Bande, die binden</strong>: Man sagt, im <strong>Grissenforst</strong> streife eine Hexe umher: Angela Hebamme. Hebamme war einst die berühmteste Hebamme des Imperiums. Man erzählt sich, sie sei so begabt gewesen, dass sowohl das Haus Holswig-Schliestein aus Altdorf als auch das Haus Liebwitz aus Nuln sie vor Jahrzehnten anheuerten, um die Geburt ihrer damaligen Sprösslinge zu betreuen. Man flüstert, Hebamme habe während ihrer Arbeit mächtige Zauber gewoben. Diese Zauber setzten das Imperium auf einen Kurs, den nur sie vorhersehen konnte, ehe sie aus der imperialen Gesellschaft floh. Heute würden viele einen hohen Preis zahlen, um zu erfahren, was diese Hexe zu sagen hat.</p></li></ul></section>"
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
Reference in New Issue
Block a user